Direkt zu den Inhalten springen

Stiftung Warentest lobt Rentenberatung des SoVD

In ihrer neuen Ausgabe von „Finanztest“ hat sich die Stiftung Warentest mit der Beratung der Deutschen Rentenversicherung beschäftigt. Ihr Ergebnis: Die Berater ermittelten viel zu selten das Gesamtrenteneinkommen aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge und gaben Rat zum Ausbau der Rentenansprüche. Als Note gab es lediglich ein „ausreichend“. Die Stiftung empfiehlt außerdem, zur Rentenberatung einen Sozialverband aufzusuchen. 

Mit 55 Millionen Versicherten, davon 21 Millionen Rentner, ist die Deutsche Rentenversicherung (DRV) für viele Menschen die erste Anlaufstelle, wenn es um die Altersversorgung geht. 

Die Stiftung Warentest hat mit 80 geschulten Testpersonen die Beratungsleistungen untersucht. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass die Berater nicht immer alle Ansprüche im Blick haben und eventuell eine drohende Rentenlücke übersehen. Den Teilbereich „Lösen des Beratungsanliegens“ bewerteten die Tester deshalb mit mangelhaft. Insgesamt gab es für die Leistungen der DRV die Note „ausreichend“. 

Obwohl es einen standardisierten Erfassungsbogen für verschiedene Rentenansprüche gibt, wurde dieser vor Ort nicht immer genutzt, so der Befund der Tester. 

Stiftung Warentest empfiehlt Beratung beim Sozialverband

Das Fazit des Tests: Die Deutsche Rentenversicherung muss besser werden. Und wer mit der Beratung nicht zufrieden ist, sollte einen zweiten Termin vereinbaren oder sich an andere Stellen wenden. „Wenn es Probleme mit der Rentenversicherung selbst gibt, dass man etwa das Gefühl hat, es gibt Anwartschaften und die werden nicht richtig angerechnet – dann kann man sich auch an die Sozialverbände wenden“, sagt Warentesterin Katharina Henrich und verweist explizit auf den SoVD. 

Der Verband bietet für seine Mitglieder umfassende Sozialberatungen an und hilft vor Ort bei der Antragsstellung – zum Beispiel auch bei der Rente.