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Der Tag des Wir am 21. August

Am 21. August 2021 ruft der SoVD den „Tag des Wir“ aus. An diesem Tag wird auf die derzeitigen Hindernisse, Fortschritte aber auch Probleme und Anliegen Betroffener hingewiesen.

Worum es geht

Es geht an diesem „Tag des Wir“ um alle Betroffenen zum Thema soziale Teilhabe! Es dreht sich um Menschen mit Migrationshintergrund, um Menschen, die von Armut (mit all ihren Facetten) betroffen sind, um Menschen unterschiedlichster Geschlechtsidentität und geschlechtliche Vielfalt, etc. Im SoVD stehen seit jeher Menschen, die soziale Unsicherheit und Ungerechtigkeit erleben, im Zentrum. Das soll auch dieser jährliche nationale Aktionstag darstellen. An diesem Tag wollen wir mit Ihnen nicht nur über Inklusion reden, sondern sie erlebbar machen und für alle sichtbar transportieren. Dieser Tag soll die Vielfalt, die sich hinter dem Thema soziale Inklusion / soziale Teilhabe verbirgt, darstellen. Es geht um positive Beispiel, wie soziale Inklusion gelingt und gelebt wird.  

„Als SoVD wollen wir nicht nur über Barrieren sprechen, sondern sie auch abbauen, indem wir Begegnungen schaffen. Deshalb haben wir 2014 den Inklusionslauf für Menschen mit und ohne Behinderungen in Berlin ins Leben gerufen. Mit dem „tag des wir“ gehen wir nun noch einen Schritt weiter“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Eine Gesellschaft lebt vom Miteinander, von Solidarität und Hilfsbereitschaft. Menschen mit Behinderungen brauchen gleichermaßen gerechte Teilhabechancen! Inklusion hilft den Menschen, ihr Potenzial zu entfalten, Teilhabe und Inklusion machen eine Gesellschaft lebendig.

Was möchten wir mit diesem Aktionstag erreichen?

  • Inklusion fordern und fördern. 
  • Das Thema Inklusion in die Mitte der Gesellschaft transportieren. Nicht nur darüber reden, sondern aktiv gestalten!
  • Die Inklusion von Menschen mit eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten systematisch fördern.
  • Reflexion von Haltungen und Einstellungen in den Köpfen der Menschen in Deutschland bewusstmachen.

Schirmherrschaft

Um den Charakter des Tages zu leben haben wir zwei Schirmherr*innen gewinnen können, die sich auch in Ihrem täglichen Leben diesem Thema verschrieben haben. Jan Haller (Kapitän der deutschen Rollstuhl-Basketballnationalmannschaft) und Ulla Schmidt (seit 2012 Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe).

Statement von Ulla Schmidt zum Tag des Wir

"Alle Menschen gehören dazu – und zwar von Anfang an. Unsere Gesellschaft ist vielfältig und bunt – und diese Vielfalt ist ein besonderer Reichtum: Junge und Alte, Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Identität, Menschen mit Migrationshintergrund. Sie alle gehören selbstverständlich dazu und prägen unsere Welt.

Wir stehen dafür, dass dies gleichberechtigt geschieht und Inklusion Wirklichkeit wird. Das ist eine riesige Aufgabe, die alle etwas angeht: die Politik und die Zivilgesellschaft. Daher unterstütze ich die Initiative des SoVD mit dem „Tag des Wir“ einen Tag der Inklusion auszurufen. Wichtig ist mir als Bundesvorsitzender der Lebenshilfe dabei: Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung aktiv zu beteiligen, getreu dem Motto: Nicht über uns, ohne uns!"

Statement von Jan Haller:

„Jeder Mensch kann und muss einen Beitrag für eine inklusive Gesellschaft leisten, indem er den Begriff im Alltag mit Leben füllt. Inklusion funktioniert dann am besten, wenn man nicht darüber redet, sondern einfach macht.“

Statement von Ulla Schmidt im Video

Aktionen

Landesverband Berlin-Brandenburg ­– Ruderregatta, Regattastrecke Grünau, Regattastr. 189, 12527 Berlin

Landesverband Niedersachsen ­– Aktionen zum Tag im Rahmen der Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“

Mehr Informationen zur Regatta auf der Seite des SoVD-Landesverbandes Berlin-Brandenburg