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Robert-Koch-Institut informiert zum Coronavirus

Das Coronavirus hat Deutschland erreicht. Noch ist es nicht zu weit verbreiteten Infektionen gekommen. Auch die Bevölkerung kann dazu beitragen, das Virus einzudämmen.

Am 27. Februar hat das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Pressekonferenz zu der Lungenerkrankung veranstaltet. Dabei betonte Lothar Wieler, Präsident des RKI, die Wichtigkeit der Eindämmung der Krankheit. Dies betrifft zum einen die Gesundheitsbehörden, die Erkrankte und deren Kontaktpersonen isolieren, um Infektionsquellen zu reduzieren. 

Zum anderen sei aber die gesamte Bevölkerung aufgerufen, sich zu informieren und möglichst so zu handeln, dass das Virus unter Kontrolle bleiben kann. Das bedeutet, so der Mediziner, dass Menschen bei Symptomen wie Husten und Fieber den Hausarzt kontaktieren und freiwillig zu Hause zu bleiben sollten - also weder zur Arbeit gehen, noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und keine großen Veranstaltungen besuchen, bis sie wieder genesen sind.

Hände waschen und Abstand halten

Personen, die den Verdacht haben, selbst am Virus erkrankt zu sein und einen Arzt aufsuchen wollen, sollten sich dort vorher telefonisch anmelden, damit die Praxis sich entsprechend vorbereiten kann. Denn die Krankheit kann auch dann ansteckend sein, wenn die Infizierten noch keine starken Symptome aufweisen. 

Ältere Patientinnen und Patienten sind wegen ihres schwächeren Immunsystems und möglicher Vorerkrankungen dabei eine besondere Risikogruppe. Ihnen empfiehlt der Präsident des RKI, möglichst zu Hause zu bleiben. 

Und auch im Alltag gibt es ganz praktische Tipps: So sind der Verzicht auf Berührungen wie Hände drücken und Umarmungen, regelmäßiges, gründliches Händewaschen und das Niesen in die Armbeuge, einfache Mittel, um die Verbreitung des Virus aufzuhalten.