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Coronavirus eindämmen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die weltweite Ausbreitung von Covid-19 am 11. März zur Pandemie erklärt. Die Zahl der Fälle steigt global und auch in Deutschland weiter an. Jetzt kommt es darauf an, die Ausbreitung einzudämmen. 

Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung insgesamt als mäßig ein. Dabei ist die Gefährdung regional sehr unterschiedlich und in besonders betroffenen Gebieten deutlich höher. Die aktuelle Lage ändert sich täglich, oft sogar stündlich. 

Oberste Maßgabe ist jetzt, die Ausbreitung der Infektionskrankheit zu verlangsamen. Dazu gehört vor allem das konsequente Beachten von Hygienemaßnahmen, die jede*r Einzelne befolgen kann, wie Abstand halten, Lüften, regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren. Hierzu informierte der SoVD bereits.

Öffentliches Leben einschränken

Zum anderen sind im Rahmen der Eindämmungsstrategie gesamtgesellschaftliche Anstrengungen nötig. Dazu gehört die Reduzierung sozialer Kontakte, das Absagen öffentlicher Veranstaltungen und der Verzicht auf Reisen. 

Dadurch soll die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich gehalten und Zeit gewonnen werden. Sie soll genutzt werden, um weitere Vorbereitungen zu treffen. Dazu zählen die Entwicklung von Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen, die Erhöhung von Behandlungskapazitäten in Kliniken, das Vermeiden von Belastungsspitzen im Gesundheitssystem und die Entwicklung antiviraler Medikamente und Impfstoffe. 

SoVD sagt Veranstaltungen ab

Auch der SoVD-Bundesverband und verschiedene Landesverbände in Eigenregie haben Vorsorgemaßnahmen getroffen. Alle Veranstaltungen des Bundesverbandes wurden bis 30. April abgesagt. 

Über aktuelle Entwicklung informieren: 

Die Behörden vor Ort informieren über Schließungen von Kultureinrichtungen, Schulen, Sporthallen und Ähnliches.