Am 28. Januar fand am T4-Denkmal in Berlin die Gedenkveranstaltung für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen statt. An diesem historischen Ort an der Tiergartenstraße 4 kamen Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um der Opfer zu gedenken und ein klares Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Von hier aus wurde die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen geplant und organisiert.
In seiner Rede erinnerte der Beauftragte der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, an die grausamen Verbrechen und rief dazu auf, Verantwortung zu übernehmen: Für die Erinnerung, für den Schutz der Menschenwürde und für ein entschiedenes Eintreten gegen jede Form von Hass und Ausgrenzung.
Michaela Engelmeier: Haltung gegen Hass und Hetze
Für den Deutschen Behindertenrat (DBR) legten Michaela Engelmeier, SoVD-Vorstandsvorsitzende und Vorsitzende des DBR-Sprecher*innenrates, und Prof. Dr. Sigrid Arnade, Mitglied des DBR-Sprecher*innenrates, einen Kranz nieder.
Mit Blick auf den aufkeimenden Hass und die zunehmende Hetze in der Gesellschaft betonte Michaela Engelmeier: „Wir müssen dagegen kämpfen. Wir müssen uns positionieren, wir müssen Gesicht zeigen, wir müssen Haltung zeigen.“
