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Pflege

SoVD: 'Solidarische Finanzierung sichern und Pflegekräfte stärken“

Der Sozialverband SoVD spricht sich für weitere Reformen in der Pflege aus. „Die Richtung stimmt und deshalb muss die Bundesregierung jetzt am Ball bleiben. Insbesondere braucht es zielgerichtete Maßnahmen zur Stärkung der solidarischen Umlagefinanzierung“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer aus Anlass der morgigen Beratungen des Pflegestärkungsgesetzes II im Bundeskabinett.

Der Sozialverband setzt sich dafür ein, die solidarische Pflegeversicherung zu einer Pflege-Bürgerversicherung auszubauen. Insbesondere die Wiederherstellung der Beitragsparität und eine optimierte Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit der Versicherten stehen im Zentrum der Forderungen. Zudem setzt der SoVD auf eine Stärkung der häuslichen und professionellen Pflege. Der Verband prognostiziert einen erheblich verschärften Personalmangel in der Altenpflege und warnt davor, das Problem zu beschönigen. Rund 152.000 Pflegekräfte werden künftig fehlen, schätzt der SoVD.

11.08.2015


Pflegeberufe aufwerten!

Der Sozialverband SoVD fordert bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Pflege. „Überbelastung und Unterbezahlung werden den Personalmangel in der Altenpflege künftig deutlich verschärfen. Es ist davon auszugehen, dass später rund 152.000 Fachkräfte fehlen“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai. „Es bleibt die zentrale Herausforderung für Politik, Wirtschaft und Ausbildungseinrichtungen, diesen absehbaren Pflegenotstand rechtzeitig zu stoppen“, betont der Verbandspräsident.

Aus Sicht des SoVD sind insbesondere mehr Anerkennung, Tariflöhne und ein familienfreundlicheres Arbeitsumfeld erforderlich, um die Pflegeberufe spürbar aufzuwerten.

Der internationale Aktionstag "Tag der Pflege" wird in Deutschland seit 1967 am 12. Mai veranstaltet.

11.05.2015


SoVD fordert Pflege-Großreform

Im Dezember 2013 waren in Deutschland 2,63 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Mehr als zwei Drittel (71 % oder 1,86 Millionen) aller Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt, teilte heute das Statistische Bundesamt  am 12. März mit. Angesichts der Zahlen darf die erforderliche Pflege-Großreform nicht länger geschoben werden, erklärte darauf der SoVD.

01.03.2015

 


Altenpflege vor dem Kollaps

Der Personalmangel in der Altenpflege wird sich künftig verschärfen. Das geht aus dem Positionspapier „Gute Pflege braucht starke Kräfte“ des SoVD hervor. „Mangelhafte Ausbildung, schlechte Arbeitsbedingungen und demografischer Wandel sind die Ursachen für den Pflegekräftenotstand in Deutschland“, sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer der Deutschen Presse-Agentur am 27. Januar.

01.02.2015


SoVD: Wir brauchen schnellstmöglich einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff

„Die Einführung der  Pflegeversicherung war ein wegweisender Meilenstein in der neueren Geschichte des deutschen Sozialstaats. Denn sie ist unverzichtbar für eine würdevolle Pflege.“ Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich des Festaktes der Bundesregierung zur Einführung der Pflegeversicherung vor 20 Jahren. Die Bundesregierung müsse jetzt die Pflegereform fortsetzen. Insbesondere beim Pflegebedürftigkeitsbegriff seien Fortschritte vordringlich.

01.02.2015

 


Kostenrisiko Behandlungspflege

Es stößt auf vielfache Kritik, dass die Leistungszuständigkeit der Krankenkassen für die medizinische Behandlungspflege in stationären Pflegeeinrichtungen nicht gilt. Deshalb hat der SoVD im Rahmen der Initiative Meine Pflege am 9. Oktober  das Positionspapier „Kostenrisiko Behandlungspflege“ veröffentlicht. Bisher tragen die rund 750.000 Betroffenen die Kosten im Zweifel selbst. Damit wird die Pflege in stationären Einrichtungen zur privaten Kostenfalle und dies hat oft Sozialhilfeabhängigkeit zur Folge.

01.11.2014


Diskussion um niedrigschwellige Entlastungsangebote

Um die vom SoVD geforderten niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangebote für Pflegebedürftige und Pflegende ist kurz vor der Verabschiedung des Pflegestärkungsgesetzes eine Diskussion entbrannt. So sollen Mittel für professionelle ambulante Dienste künftig auch verstärkt etwa für Einkaufshilfen, Helfer für Botengänge oder Betreuung benutzt werden dürfen. Angehörige würden vermehrt zur „Billigversion“ von Pflege greifen - neue prekäre Jobs entstünden, erklärten Kritiker.  Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur hielt der SoVD entgegen, die Pläne würden die häusliche Versorgung verbessern und manchmal überhaupt erst ermöglichen.

01.11.2014


Pflegestärkungsgesetz beschlossen

Am 17. Oktober hat der Bundestag dem „Pflegestärkungsgesetz“ zugestimmt. Kritik kam unter anderem vom SoVD. Präsident Adolf Bauer sagte, das Gesetz werde nicht ausreichen, um den Pflegenotstand abzuwenden. Der SoVD vermisst insbesondere Maßnahmen für eine jährliche automatische Anpassung der Leistungen an die Preis– und Lohnentwicklung. Als positiv bewertete der SoVD das Vorhaben, einen Teil des in der ambulanten Pflege verfügbaren Budgets für niedrigschwellige Angebote wie etwa Einkaufshilfen einzusetzen.

01.11.2014

 


SoVD begrüßt Gesetzentwurf zur Familienpflegezeit

Die Bundesregierung hat ein Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf vorgestellt. Der „Entwurf zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“ sieht die Einführung eines Lohnersatzes für eine Auszeit von bis zu zehn Arbeitstagen vor. Der SoVD hat  den Entwurf in einer Stellungnehme begrüßt.

01.10.2014


SoVD-Position zur Pflege im Deutschen Bundestag

Angesichts der aktuellen Gesetzesinitiative für verbesserte Leistungen in der Pflege hat der SoVD grundlegende Reformen gefordert. „Der SoVD begrüßt, dass der Gesetzentwurf viele notwendige Verbesserungen vorsieht“, heißt es in einer ausführlichen Stellungnahme. Hauptkritikpunkt ist das Fehlen eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes.

01.10.2014


Initiative Meine Pflege gestartet

Der SoVD hat am 22. September die Initiative Meine Pflege gestartet. Ziel der Initiative ist es, auf den Bedarf einer umfassenden Pflegereform aufmerksam zu machen. Zudem soll über die Belastungen informiert werden, denen Pflegebedürftige und Pflegende in Deutschland ausgesetzt sind.

01.10.2014


Mehr Transparenz bei Pflegediensten: Weisse Liste hilft

Pflegebedürftige und Angehörige können sich ab sofort in einem neuen, unabhängigen Internetportal über das Angebot und die Servicequalität von rund 13.000 Pflegediensten in ganz Deutschland informieren. Unter www.weisse-liste.de/pflegedienst können Ratsuchende erstmals vor dem Kontakt zu einem Dienst kalkulieren, welche Kosten auf sie persönlich zukommen. „Pflegedienste können in der Pflegesituation zu Hause für deutliche Entlastung sorgen. Da ist es wichtig, dass die Betroffenen sich über ihre Anforderungen bewusst werden und sich auf Basis guter Informationen mit den Pflegediensten über die passenden Hilfen austauschen können“, sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung. Das sei nicht zuletzt deshalb von Bedeutung, da die Pflegebedürftigen nach Abzug der Kassenleistung alle Kosten für einen Dienst selbst tragen müssen, so Bauer.

01.07.2014

 


SoVD warnt vor 'Armutsfalle Pflege' - Stellungnahme zu den Pflegeplänen der Bundesregierung

Der SoVD hat vor einem steigenden Armutsrisiko durch die Pflege gewarnt. "Grund dafür sind unzureichende Leistungen der Pflegeversicherung", sagte Verbandspräsident Adolf Bauer der Nachrichtenagentur AFP. Vor allem die stationäre Pflege in Heimen sei ein maßgebliches Problem. Auf den pflegenden Angehörigen laste oft ein großer finanzieller Druck. Hinzu komme, dass die Pflegenden oft an der Belastungsgrenze arbeiteten. Die Langzeitfolgen seien kaum absehbar.

01.05.2014


Reform zügig starten

Der SoVD fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Pflegeversicherung. "Es ist ein Fehler, die überfällige Pflegereform auf das Ende der Legislaturperiode zu verschieben. Damit riskiert die Koalition, dass die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs auch in der laufenden Wahlperiode fehlschlägt" Das sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer am anlässlich des Auftakts des Deutschen Pflegetags in Berlin.

01.02.2014


Pflegenotstand abwenden - SoVD legt Maßnahmenpaket vor

Der SoVD hat vor einem Pflegenotstand in Deutschland gewarnt. "Es besteht ein enormer Handlungsbedarf für eine umfassende Pflegereform. Angesichts der steigenden Zahlen pflegebedürftiger Menschen muss das Thema nach der Regierungsbildung rasch in Angriff genommen werden", sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer  in Berlin. "Bereits heute fehlen gut ausgebildete Fachkräfte, die eine bedarfsgerechte Pflege gewährleisten. Zudem steigen die Armutsrisiken für die Menschen, die von Pflege betroffen sind", sagte Bauer. Er stellte das Konzept "Solidarische  Pflege-Bürgerversicherung" vor. Darin schlägt der Sozialverband neben verbesserter Leistung und Finanzierung eine effektivere Organisation der Pflegeversicherung vor.

01.12.2013


Wann kommt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff?

Der SoVD hat die Vorschläge des Expertenbeirats zur Pflegereform begrüßt. "Jetzt steht die Politik in höchstem Maß unter Handlungsdruck. Die Betroffenen warten seit Jahren auf wirksame Unterstützung." Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der Übergabe des Berichtes des Expertenbeirats zur konkreten Ausgestaltung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs an die Bundesregierung. Ein aktuelles Sozial-Info zeigt, welche Empfehlungen der Expertenbeirat gibt.

02.08.2013


SoVD-Stellungnahme zur Pflege-Bürgerversicherung

"Die Einführung einer Bürgerversicherung kann zu einer zukunftsfesten Finanzierung der Pflegeversicherung beitragen." Dies geht aus einer aktuellen SoVD-Stellungnahme hervor. Ziel der medizinischen und pflegerischen  Versorgung müsse es sein, allen Menschen den Zugang zu einer hochwertigen Versorgung zu ermöglichen.

02.07.2013


Hilfe für Millionen Demenzkranke

 

 

"Verbesserte Leistungen in der Pflegeversicherung sind unerlässlich." Das sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer am 24. Mai der Deutschen Presse-Agentur nach Medienberichten über Verzögerungen bei der Vorbereitung der Pflegereform.

02.06.2013


Änderungen der Pflegetransparenzvereinbarungen

 

 

"Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen sollten einfach und schnell die Qualität einer Einrichtung oder eines Dienstes erkennen können", fordert der SoVD in einem aktuellen Positionspapier. Hintergrund für die Stellungnahme sind die von Pflegeeinrichtungen und Krankenkassen vorgesehenen Änderungen bei den stationären Pflegetransparenzvereinbarungen (PTV). Der SoVD hat die Verhandlungspartner dazu aufgefordert, bestehende Mängel der PTV rasch zu korrigieren.

29.01.2013


Pflegereform: Sozial-Info erklärt was sich ändert

 

 

Welche neuen Leistungen gibt es für Menschen mit Demenz? Diese und viele weitere Fragen beantwortet ein aktuelles Sozial-Info.

01.12.2012


Funktionen der Betreuungsbehörde stärken

 

 

Einen Schritt in die richtige Richtung attestiert der SoVD dem Vorhaben der Bundesregierung, die Funktionen der Betreuungsbehörde zu stärken. "Da es sich bei der Bestellung eines Betreuers sowie Einwilligungsvorbehalts um Eingriffe in das Selbstbestimmungsrecht handelt, unterstützt der SoVD die Zielrichtung des Entwurfs", heißt es in einer aktuellen Stellungnahme.

26.09.2012


SoVD-Expertise zum Pflege-Riester im Deutschen Bundestag

 

 

Der SoVD lehnt die Einführung einer staatlichen Förderung der privaten Pflegevorsorge entschieden ab. "Statt den Einstieg in den Ausstieg aus der solidarischen Finanzierung zu forcieren, sollte der Gesetzgeber die Pflegeversicherung zu einer solidarischen Pflege-Bürgerversicherung weiterentwickeln". Dieses Fazit zieht der SoVD in einer Stellungnahme für den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages zum so genannten "Pflege-Riester".

13.07.2012


Kommentar: Risiko der Pflegebedürftigkeit auf viele Schultern verteilen

 

 

Nun wird er also kommen, der so genannte "Pflege-Riester", der im Tausch für die Zustimmung zum Betreuungsgeld in der schwarz-gelben Koalition ausgehandelt und vom Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen wurde. Ist dies nur ein Notpflaster für den Erhalt des Koalitionsfriedens? Auf den ersten Blick, ja. Bei genauerem Hinsehen - nein. Denn es verbirgt sich mehr dahinter. Schon jetzt ist erkennbar, wer gewinnt und wer verliert: Hartz-Bezieher und Geringverdiener bleiben bei der privaten Zusatzversicherung außen vor.

19.05.2012


Pflege-Riester ist unsozial und rechnet sich nicht

 

 

Zu der heute vom Bundeskabinett beschlossenen Förderung der privaten Pflegevorsorge erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:


Der Sozialverband Deutschland wendet sich entschieden gegen eine weitere Privatisierung des Pflegefallrisikos. Es ist skandalös, dass eine maßgebliche sozialpolitische Weichenstellung als Notpflaster für den Erhalt des Koalitionsfriedens dient. Das Vorhaben ist kurzsichtig und unsozial, denn die private Zusatzversicherung lässt insbesondere Geringverdiener außen vor. Zudem ist es absehbar, dass der so genannte Pflege-Riester zu hohen Bürokratiekosten führt und das solidarische Pflegesystem insgesamt schwächt. Das rechnet sich nur für diejenigen, die mit der staatlich subventionierten Maßnahme Gewinn erwirtschaften.

06.06.2012


Pflegereform: Gesetzentwurf ist unzureichend

 

 

Als enttäuschend bezeichnet der Sozialverband Deutschland (SoVD) den Gesetzentwurf für das Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG). "Mit den im Gesetzentwurf geplanten Maßnahmen lassen sich in einzelnen Punkten durchaus sinnvolle Verbesserungen erreichen. Gemessen an den Anforderungen an eine umfassende Pflegereform sind die geplanten Regelungen jedoch unzureichend". Dies erklärte der SoVD in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen erste Verbesserungen für die Pflegebedürftigen und die Pflegenden ab 2013 in Kraft treten.

14.05.2012


Internationaler Tag der Pflegenden: Bündnis fordert Aufwertung der Pflegeberufe

 

 

Das "Bündnis für gute Pflege" hat deutlich verbesserte Lohn- und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Pflege gefordert. Kurz vor dem Internationalen Tag der Pflegenden am 12. Mai warnte das Bündnis vor den verhängnisvollen Folgen fehlender Anerkennung der gesellschaftlich unverzichtbaren Pflegeberufe.

"Es ist überfällig, dass Pflegende in Deutschland mehr Anerkennung und Unterstützung erfahren. Insbesondere die ansteigende Zahl demenziell erkrankter Menschen erfordert eine hohe fachliche und soziale Kompetenz der Pflegekräfte. Diese Leistungen darf es nicht zu Billig-Preisen geben", erklärte der Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Adolf Bauer.

11.05.2012


Pflege muss kulturelle Unterschiede berücksichtigen

 

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert Politik und Unternehmen dazu auf, Pflegeangebote stärker auf die wachsende kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft auszurichten. "Wir wollen ein Zeichen dafür setzen, dass Pflegeangebote in Deutschland verstärkt kultursensibel ausgestaltet werden." Das erklärte SoVD-Präsidiumsmitglied Edda Schliepack am Mittwoch zum Auftakt der Informationsveranstaltung "Kultursensibilität in der Pflege - Chancen und Herausforderungen" in Berlin.

25.04.2012


Familienpflegezeit: Sozial-Info gibt einen Überblick

 

 

Seit Anfang 2012 ist das Familienpflegezeitgesetz in Kraft. Über die Funktionsweise, die Voraussetzungen der Inanspruchnahme und die SoVD-Position zu Familienpflegezeit informiert eine aktuelle Publikation der Abteilung Sozialpolitik.

29.03.2012


Bündnis für gute Pflege gegründet

 

 

"Wir können und wollen die Situation in der Pflege nicht mehr länger hinnehmen", erklärten der Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Adolf Bauer, das AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und DGB Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach im Namen der zehn Partner aus Selbsthilfe und Verbrauchervertretungen, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften und Berufsverbänden im Rahmen ihrer Pressekonferenz zur Gründung des Bündnisses für GUTE PFLEGE. Ziel des Bündnisses ist es, die Situation der pflegebedürftigen sowie der pflegenden Menschen in Deutschland zu verbessern.

14.02.2012


SoVD-Stellungnahme zum Pflege-Neuausrichtungsgesetz

 

 

Die von der Bundesregierung geplante Neuausrichtung der Pflegeversicherung stößt auf Kritik. In einer Stellungnahme des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) wird eine umfassendere Pflegereform als bislang geplant angemahnt. "Der notwendige Paradigmenwechsel wird nicht vollzogen", lautet das Fazit der SoVD-Stellungnahme.

13.02.2012


Pflege: Qualitativ hochwertige Versorgung sicherstellen

 

 

Statement von SoVD-Präsident Adolf Bauer zur Debatte über eine bessere Unterstützung von Pflegefachkräften:

"Eine verstärkte Unterstützung professioneller Pflegekräfte ist angesichts der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen unerlässlich. Insbesondere der Blick auf die zunehmende Zahl demenzieller Erkrankungen führt die hohe Bedeutung von Fachkräften in diesem Bereich deutlich vor Augen. Pflegefachkräfte leisten Schwerstarbeit für einen oftmals sehr geringen Lohn. Die Gefahr, dass durch dieses offenkundige Missverhältnis die Qualität in der Pflege leidet, steigt deutlich. Notwendig sind neben einer angemessenen Bezahlung zudem eine bessere arbeitsrechtliche Unterstützung sowie mehr gesellschaftliche Anerkennung des Pflegeberufes insgesamt. Hierfür bedarf es eines Kraftaktes von Politik, Einrichtungen und Diensten."

31.01.2012


Demenzkranke: SoVD fordert umfassendes Hilfskonzept

 

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die von der Bundesregierung angekündigten Zusatzleistungen für Demenzkranke begrüßt und weitere Schritte gefordert. "Die an Demenz erkrankten Menschen und ihre pflegenden Angehörigen benötigen umfassende Unterstützung, die spürbar hilft", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich von Medienberichten über Pläne der Bundesregierung.

18.01.2012


Mehr Geld von der Pflegekasse

 

 

Die Leistungen der Pflegeversicherungen steigen zum 1. Januar 2012. Damit wird die dreistufige Erhöhung abgeschlossen, die das 2008 beschlossene Pflegeweiterentwicklungsgesetz vorsieht. Nähere Informationen und eine Bewertung gibt das Sozial-Info "Mehr Geld von der Pflegekasse".

15.12.2011


Pflege-Eckpunkte enttäuschen

 

 

Die von der Bundesregierung vorgelegten Eckpunkte  für eine Pflegereform stoßen auf grundlegende Kritik des Sozialverband Deutschland (SoVD). Insbesondere den Verzicht auf die Einführung eines an Teilhabe orientierten Pflegebedürftigkeitsbegriffes lehnt der Sozialverband in einer Stellungnahme ab.

29.11.2011


Pflegereform: SoVD fordert Bundesregierung zum Handeln auf

 

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat heute ein Forderungspapier zur Pflegereform vorgelegt. Darin fordert der SoVD ein Ende der Stillstandspolitik und ein Aufbruchssignal in der Pflege. "Die Bundesregierung darf den dringenden Handlungsbedarf nicht länger vertagen und muss die versprochene Reform rasch in Angriff nehmen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer bei einer Pressekonferenz anlässlich der derzeit stattfindenden SoVD-Bundesverbandstagung in Berlin.

3.11.2011


Pflegereform muss Demenzkranke durchgreifend einbeziehen

 

 

"Die Bundesregierung darf die Menschen mit Pflegebedarf sowie die pflegenden Angehörigen nicht länger im Regen stehen lassen und muss die angekündigte Pflegereform endlich starten", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich des heutigen Welt-Alzheimertages. Der Präsident des Sozialverbandes verurteilte den Koalitionsstreit über die Pflege-Finanzierung und forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. "Die Zeit drängt, denn insbesondere das Krankheitsbild der Demenz nimmt rasant zu. Die Situation der pflegenden Angehörigen ist unzureichend und muss spürbar verbessert werden", betonte Bauer und forderte, Demenzkranke stärker in die Pflegeversicherung einzubeziehen.

21.9.2011


Pflegereform darf nicht im Koalitionschaos versinken

 

 

"Die Regierungsparteien stehen im Wort, endlich eine Pflegereform auf den Weg zu bringen, die zu einer spürbaren Verbesserung der Menschen mit Pflegebedarf und der pflegenden Angehörigen führt", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich des Streits über die Finanzierung der Pflegereform heute in einer Pressemitteilung.

20.9.2011


Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wirksam verbessern

 

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine wirksame Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. "Grundsätzlich hält der SoVD die Gestaltung der Familienpflegezeit als Möglichkeit zur freiwilligen Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ohne Rechtsanspruch für die Beschäftigten nicht für geeignet", kritisiert der Sozialverband in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf "Pflege und Beruf" der Bundesregierung.

19.9.2011


Gute Pflege muss uns etwas wert sein - SoVD fordert Bürgerversicherung statt privater Zusatzleistungen

 

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine Pflege-Bürgerversicherung für alle Einkommensarten. "Im Zentrum aller Bemühungen müssen die Prävention, die Stärkung der häuslichen Pflege und der Ausbau alternativer Wohnformen stehen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute in einer Pressemitteilung.

22.8.2011


Pflegefallrisiko nicht weiter privatisieren

 

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor einer weiteren Privatisierung der Pflege. "Insbesondere die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise haben den Vorteil eines umlagefinanzierten Versicherungsschutzes klar vor Augen geführt", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung. Eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung der Pflegekosten sei im Umlageverfahren möglich, so Bauer.

25.7.2011


Befragung zur Beantragung von Pflegeleistungen

 

 

Jetzt mitmachen: Befragung zur Beantragung von Pflegeleistungen

Wie aufwändig ist es, eine Pflegestufe oder verschiedene Hilfsmittel zu beantragen? Dieser Frage geht das Statistische Bundesamt mit seinem Projekt "Antragsverfahren auf gesetzliche Leistungen für Pflegebedürftige, chronisch Kranke und akut schwer Kranke" nach. Betroffene können ihre Erfahrungen bei einer Telefonbefragung oder im persönlichen Gespräch schildern. Das Projekt wurde von der Bundesregierung in Auftrag gegeben und wird vom Sozialverband Deutschland (SoVD) unterstützt.

18.7.2011


Pflegeversicherung strukturell fortentwickeln

 

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine strukturelle Fortentwicklung der Pflegeversicherung. "Insbesondere der Vorrang der häuslichen Pflege darf nicht länger reine Makulatur bleiben", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung. Überlegungen, das Pflegerisiko zu privatisieren, erteilte der SoVD eine klare Absage.

14.7.2011


Pflegende besser unterstützen und anerkennen

 

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine bessere Unterstützung und Anerkennung pflegender Angehöriger. "Es ist längst überfällig, dass pflegende Angehörige in Deutschland mehr Unterstützung erfahren, zum Beispiel durch Angebote wie Beratungsstellen und Pflegenotruftelefone", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich des Internationalen Tages der Pflegenden. Rund siebzig Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zuhause betreut.

Der SoVD TV-Beitrag "Demenz und die Pflege zuhause" verbildlicht den Pflegealltag und die Auswirkungen die Betroffenen.

11.5.2011


SoVD-Stellungnahme zum Familienpflegezeitgesetz

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) bezieht Stellung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Familienpflegezeitgesetz.

 

9.5.2011


Pflege: SoVD fordert eine gesamtgesellschaftliche Allianz gegen Demenz

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine gesamtgesellschaftliche Allianz gegen Demenz. "Um dementen Menschen und ihren Angehörigen wirkungsvoll helfen zu können, bedarf es eines gesamtgesellschaftlichen Kraftaktes", erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung. Bessere Information und Aufklärung seien notwendig, damit die Gesellschaft verständnisvoll und solidarisch reagieren könne, so Bauer.


14.4.2011


Mängel des Pflegebedürftigkeitsbegriffs beseitigen

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt die heutige Bundestagsdebatte über einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff. "Die Zeit drängt, denn zu viele Menschen bleiben aufgrund der geltenden Definition von Pflegebedürftigkeit bisher außen vor", mahnt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

25.3.2011


Familienpflegezeit ohne Rechtsanspruch bleibt ein Lippenbekenntnis

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) kritisiert den heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Familienpflegezeit. "Der verabschiedete Gesetzentwurf wird das Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege nicht lösen, denn er sieht keinen Rechtsanspruch auf eine Familienpflegezeit vor", erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.


23.3.2011


Pflege: Entbürokratisierung darf Qualitätsstandards nicht einschränken

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine Entbürokratisierung in der Pflege ohne Einschränkung der Qualitätsstandards. "Es ist richtig, weniger Bürokratie in der Pflege anzusteuern und unnötigen Papierkrieg auf den Prüfstand zustellen. Jedoch dürfen diese Überlegungen nicht dazu führen, dass notwendige Kontrollmechanismen oder Dokumentationspflichten eingeschränkt werden", erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

18.3.2011


Foto: Gilles Lougassi / fotolia

Der SoVD im Jahr der Pflege

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat 2011 zum Jahr der Pflege erklärt. Ein solches Motto allein reicht jedoch aus Sicht des SoVD nicht aus. Wie wird die Versorgung Pflegebedürftiger konkret sichergestellt? Wie steht es um die Unterstützung pflegender Angehöriger? Wie geht es weiter mit dem Pflege-TÜV? All diesen Fragen widmet sich der Verband nicht erst seit diesem Jahr. Die aktuelle Entwicklung begleitet der SoVD besonders aufmerksam und informiert seine Mitglieder darüber in der SoVD-Zeitung. Eine Übersicht einzelner Artikel haben wir für Sie zusammengetragen.


Pflegezeit?Modell der Familienministerin faktisch nahezu inhaltsleer

Anlässlich des Gesetzentwurfes zur Einführung der Familienpflegezeit, den Familienministerin Kristina Schröder heute den Bundesministerien zur Abstimmung vorlegen wird, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

"Der von der Ministerin vorgeschlagene Entwurf der Familienpflegezeit ist ein  untauglicher Versuch, eine Lösung für das große Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu bieten. Genau betrachtet, bleibt von dem Modell nicht viel mehr übrig als ein faktisch inhaltsleeres Gesetz. 

So sind die im Familienpflegezeit-Gesetz geschaffenen Regelungen für die Mehrzahl der Pflegepersonen irrelevant. Nur ein äußerst geringer Personenkreis würde davon profitieren, so vor allem besser verdienende Erwerbstätige. Die Regelungen gelten zudem grundsätzlich nicht für pflegende Angehörige, die nicht mehr erwerbstätig sind oder die nicht in unmittelbarer räumlicher Nähe wohnen.

Der Gesetzentwurf sieht zudem keinen Rechtsanspruch auf eine Familienpflegezeit vor; vielmehr gilt diese nur bei entsprechender Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Anstatt pflegende Angehörige umfassend zu entlasten, macht das durch die Ministerin vorgeschlagene Modell die Angehörigenpflege weiter zur Privatsache. Darüber hinaus wird noch eine Versicherung verlangt.

Der SoVD fordert stattdessen Neuregelungen, die für einen breiten Personenkreis tatsächlich Verbesserungen darstellen, die häusliche Pflege strukturell fördern und entsprechend der Regelung zum Elterngeld den Einsatz von Steuermitteln einbeziehen."

17.02.2011


Pflegende Angehörige aus der Isolation holen

Zum zweiten Fachgespräch des von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler initiierten "Pflegedialogs" hat der SoVD zehn Grundsatzforderungen in die Diskussion eingebracht.

Zur aktuell diskutierten Situation pflegender Angehöriger erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

"Eine bessere finanzielle und gesellschaftliche Anerkennung ist zur Entlastung pflegender Angehöriger unerlässlich. Die Politik muss sich im Sinne der Betroffenen klar zum Vorrang der häuslichen Pflege bekennen.

Eine bessere Beratung für Pflegende und umfangreiche niedrigschwellige Unterstützungsangebote, wie sie der Verband seit Langem fordert, sind überfällig. Pflegestützpunkte müssen nicht nur flächendeckend ausgebaut werden, sondern auch mit den Servicestellen von Reha-Trägern vernetzt werden. Nur so kann kritischen Situationen vorgebeugt und Pflegenden aus der Isolation geholfen werden.

Die Pflege ist ebenso wie die Kindererziehung eine wertvolle und wichtige Tätigkeit für die Gesellschaft. Deshalb sind die Versicherungsansprüche, die aus einer Pflegetätigkeit hervorgehen, den Ansprüchen einer Elternzeit anzugleichen.

Viele Pflegende arbeiten oft über Jahre hinweg am Rande der Erschöpfung. Gleichzeitig sollen sie Familie und Beruf in Einklang bringen. Weil Pflege auch körperlich und seelisch belastet, müssen pflegenden Angehörigen regelmäßige Rehabilitations- und Präventionsmaßnahmen gewährt werden."

14.02.2011


Für eine würdevolle Pflege: SoVD legt Grundsatzforderungen zur Fortentwicklung der Pflegepolitik vor.

Die Sicherstellung einer würdevollen Pflege ist ein verfassungsrechtliches Grundrecht, dessen vollständige Verwirklichung Ziel und Ausdruck einer solidarischen Gesellschaft ist. Seit Einführung der Pflegeversicherung 1995 wurde diesbezüglich viel erreicht. Jedoch bestehen in der pflegerischen Versorgung wie auch in der strukturellen Ausgestaltung der Pflegeversicherung nach wie vor erhebliche Defizite, die eine Fortentwicklung der Pflege in Deutschland erforderlich machen.

Das Jahr 2011 wurde vom Gesundheitsminister zum "Jahr der Pflege" erklärt. Vor diesem Hintergrund hat der Sozialverband Deutschland zehn Grundsatzforderungen veröffentlicht, die bei der Reform in der Pflege vorrangig umgesetzt werden sollten.


Private Pflegezusatzversicherung: SoVD fordert klare Absage

Zu den aktuellen Medienberichten über die private Zusatzversicherung in der Pflege erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

Es ist ein positives Signal, dass die Zweifel in der schwarz-gelben Koalition an der geplanten privaten Pflegezusatzversicherung wachsen. Dass die Absicherung der Pflegekosten nicht den Kapitalmärkten überlassen werden darf, hat die Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich vor Augen geführt. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist dauerhaft finanzierbar, wenn Prävention und häusliche Pflege gestärkt sowie alternative Wohnformen ausgebaut werden. Zudem fordert der SoVD die Entwicklung der solidarischen Pflegeversicherung zu einer Pflege-Bürgerversicherung, die alle Einkommensarten erfasst.     

28.01.2011


SoVD warnt vor Entsolidarisierung in der Pflege

 

Zum Start der Gespräche zur geplanten Pflegereform erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

Die Bundesregierung darf den bei der Gesundheitsreform eingeschlagenen Kurs der Entsolidarisierung nicht weiter fortsetzen und muss eine Pflegereform auf den Weg bringen, die zu einer durchgreifenden Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Pflegebedarf führt. Zudem gilt es, die gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen umfassend zu gewährleisten. Deshalb fordert der SoVD die Verwirklichung eines teilhabeorientierten Pflegebedürftigkeitsbegriffes.

07.12.2010


SoVD kritisiert: Verfahren für Überprüfung von Pflegequalität verschleiert Mängel

"Der SoVD erhofft sich von der Veröffentlichung der Prüfergebnisse von Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten eine Verbesserung der Pflegequalität", erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. "Allerdings ist das Verfahren zur Bewertung von Pflegequalität sehr mangelhaft und muss unbedingt überarbeitet werden." Weil aus den Einzelnoten der vier Teilbereiche eine Durchschnittsnote ermittelt wird, wird die Pflegequalität von Heimen verschleiert. "So entsteht keine echte Transparenz." Es könne nicht angehen, dass Mängel in einem Bereich mit guten Noten in einem anderen Bereich "verrechnet" werden könnten. Positiv sei, dass die Prüfkriterien in den nächsten zwei Jahren wissenschaftlich erforscht werden und auf dieser Grundlage nachgebessert werden sollen. Der SoVD rät Pflegebedürftigen und Angehörigen, sich nicht auf die Gesamtnote zu verlassen, sondern sich die vier Noten für die Teilbereiche und die 82 Einzelnoten genau anzuschauen.


SoVD-Stellungnahme zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes

SoVD-Stellungnahme zu den Ergebnissen des Beirats zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs.

25.05.2009


Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs darf nicht unter dem Diktat der Kostenneutralität stehen

Ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff soll künftig ermöglichen, den individuellen Pflegebedarf differenzierter zu erfassen. Damit kann auch der Pflegebedarf von Demenzkranken stärker berücksichtigt werden. Einen Vorschlag zur Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs hat der Beirat zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs am 25. Mai unterbreitet. SoVD-Präsident Adolf Bauer nennt als Knackpunkt: "Die Neuordnung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs darf nicht unter dem Diktat der Kostenneutralität stehen." Niemand dürfe durch die Neuregelung schlechter gestellt werden. Eine politische Entscheidung darüber, wie der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff umgesetzt wird, wird erst nach der Bundestagswahl fallen.


SoVD fordert mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

Bei einer Fachtagung zur Situation pflegender Angehöriger haben  Expertinnen am 28. Oktober 2008 in Berlin erörtert, welche Unterstützung pflegende Angehörige benötigen. Der überwiegende Teil der pflegebedürftigen Menschen wird zu Hause von  Angehörigen gepflegt, doch viele Pflegende stoßen an die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit. Oft fühlen sie sich allein gelassen. Anlässlich der Fachtagung stellt der SoVD erste Vorschläge zur Unterstützung pflegender Angehöriger vor. Die Veranstaltung befaßte sich auch mit dem bislang wenig beachteten Thema, dass Kinder und Jugendliche bei der Pflege von Familienangehörigen einspringen und damit zu hohen Belastungen ausgesetzt sind.

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Aktion gegen Gewalt in der Pflege (AGP) legt Positionspapier zu Zivilcourage in der Pflege vor

Die Aktion gegen Gewalt in der Pflege (AGP) hat ein Positionspapier zu Zivilcourage in der Pflege vorgestellt. Das Anliegen ist, Pflegekräfte zu ermutigen, Fehler oder Mängel in der Pflege nicht hinzunehmen, sondern im Interesse der ihnen anvertrauten Menschen dagegen vorzugehen. In dem Positionspapier fordert die AGP u.a. ein umfassendes internes Qualitäts- und Beschwerdemanagement und eine gezielte Einbeziehung der Berufsverbände und Gewerkschaften. Ina Stein, die den Sozialverband Deutschland (SoVD) in der AGP vertritt, erklärte: "Wenn der interne Beschwerdeweg nicht zu einer Verbesserung der Situation führt, müssen Pflegekräfte die Möglichkeit haben, auf Missstände aufmerksam zu machen, ohne arbeitsrechtliche Sanktionen befürchten zu müssen." Hier bedürfe es einer besseren juristischen Absicherung der Pflegekräfte. Zur Aktion gegen Gewalt in der Pflege (AGP) haben sich 1997 der Sozialverband Deutschland (SoVD), das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), der Deutsche Berufsverband für Altenpflege (DBVA), die Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter "Handeln statt Misshandeln" (HsM) sowie der Münchner Arbeitskreis gegen Menschenrechtsverletzungen zusammengeschlossen.





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