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Europa

der SoVD fordert, die soziale Dimension in der EU zu stärken. Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament müssen sich für ein soziales Europa einsetzen. Hierzu sollten die Mitgliedstaaten angehalten werden, soziale Mindeststandards hinsichtlich einer existenziellen Grundsicherung zu entwickeln sowie für ihre Bevölkerung den Zugang zu gesundheitlichen, pflegerischen und sozialen Dienstleistungen zu schaffen. Die Kernkompetenz in der Sozialpolitik liegt bei den Mitgliedstaaten und muss von diesen wahrgenommen werden.

Nach Ansicht des Verbandes ist ein Kurswechsel erforderlich, hin zu einem sozialen Europa mit solidarischen Krisenlösungen und sozial ausgewogenen Zukunftsprogrammen.


"Europäische Strategien zur Armutsbekämpfung" - Digitale Veranstaltung am 12.10.

Der SoVD und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) laden zu einer Veranstaltung anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ein. Unter dem Titel "Europäische Strategien zur Armutsbekämpfung – Perspektiven für ein Europa von morgen” wird der Fokus die Armutsbekämpfung in Europa gelegt.

Dabei sollen verschiedene Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zu Wort kommen. Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, hat sein Kommen bereits zugesagt. Nicolas Schmit, EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, wird ebenfalls sprechen. 

Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist ausschließlich digital möglich. Die Anmeldung ist über die Veranstaltungs-Website möglich.

Montag, 12. Oktober 2020, 11.00 – 13.00 Uhr


Europapolitische Forderungen des SoVD

Zur Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Deutschland zum 1. Juli 2020 hat der SoVD seinen europapolitischen Forderungen erneut Nachdruck verliehen. Das Forderungspapier geht auch auf die besonderen Erfordernisse bei Krisen wie der Coronavirus-Pandemie ein.


Seine allgemeinen europapolitischen Forderungen hat der Verband in einem Impulspapier zur Europawahl 2019 zusammengefasst. Der SoVD hat zu dem Thema mehrere Stellungnahmen sowie Sozial-Infos und Broschüren veröffentlicht.