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Selbstdarstellung SoVD

Sozialpolitische Interessenvertretung

Der Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) ist die sozialpolitische Interessenvertretung der gesetzlich Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedürftigen und behinderten Menschen.

Der Verband setzt sich für soziale Gerechtigkeit und für den Erhalt und Ausbau der sozialen Sicherungssysteme ein.

Der SoVD ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Der Verband ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge.

Sozialrechtliche Beratung

Der SoVD ist ein moderner Dienstleistungsverband, der seinen über 525.000 Mitgliedern sozialrechtliche Beratung in einem bundesweit dichten Netz von Beratungsstellen bietet.

Die Beratung für Mitglieder erstreckt sich auf Fragen der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung, der Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung sowie auf Fragen des Behindertenrechts, der Grundsicherung, des Arbeitslosengeldes II und der Sozialhilfe. Der SoVD vertritt Mitglieder in Klageverfahren vor den Sozialgerichten und führt in grundsätzlichen Fragen Musterklagen vor den Sozialgerichten.

Ziele und Forderungen des SoVD

Der SoVD setzt sich dafür ein, dass die gesetzliche Rentenversicherung auch in Zukunft die tragende Säule der Altersversorgung darstellt. Der SoVD hat ein Konzept für die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung erarbeitet, das alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezieht (Erwerbstätigenversicherung). Der SoVD setzt sich für die Weiterentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung zu einer Bürgerversicherung ein. Der SoVD tritt für eine würdevolle Pflege und für die Inklusion behinderter Menschen in allen Lebensbereichen ein. Der SoVD fordert eine entschiedene Bekämpfung von Armut.

Organisation

Präsident des Sozialverband Deutschland ist seit Oktober 2003 Adolf Bauer. Sitz des Verbandes ist Berlin. Der SoVD hat 14 Landesverbände und bundesweit rund 3.000 Orts- und Kreisverbände. Für den SoVD sind bundesweit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, darunter 13 Auszubildende und 75 behinderte Arbeitnehmer tätig. Damit liegt der Anteil behinderter Mitarbeiter mit 15 Prozent deutlich über der gesetzlichen Beschäftigungspflichtquote von fünf Prozent.

Geschichte

Der Verband wurde 1917 als Interessenorganisation der Kriegsverletzten und Kriegshinterbliebenen gegründet und hieß seit 1918 "Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer." Viele der Gründerväter stammten aus der Arbeiterbewegung. Um der Eingliederung in den nationalsozialistischen Kriegsopferverband zuvorzukommen, löste sich der Reichsbund im April 1933 auf. Der 1946 neu gegründete Reichsbund wurde 1999 in Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) umbenannt.

Integ-Jugend

Die integ-Jugend ist die Jugendorganisation des SoVD. Sie ist ein Zusammenschluss von jungen Menschen mit und ohne Behinderung mit bundesweit über 10.000 Mitgliedern. Die integ-Jugend setzt sich für die umfassende Integration behinderter Menschen in allen Lebensbereichen ein. Siehe www.integ-jugend.de

Soziales Engagement im SoVD

Soziales Engagement hat im SoVD eine lange Tradition. Mehrere zehntausend SoVD-Mitglieder engagieren sich seit vielen Jahren für Menschen, die Unterstützung benötigen. Dies reicht von Besuchen bei Kranken und Pflegebedürftigen bis zu generationenübergreifendem Engagement. Im August 2006 hat der SoVD die Initiative GUT TUN - TUT GUT gestartet, um das bürgerschaftliche Engagement der SoVD-Mitglieder zu würdigen und noch mehr Menschen zu sozialem Engagement zu ermutigen. Schirmherrin der Initiative zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ist Prof. Dr. Gesine Schwan. Siehe www.gut-tun-tut-gut.de

Einrichtungen des SoVD

Wohnungsbaugesellschaft meravis

Der Verband betreibt die meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH, die zuvor Reichsbund-Wohnungsbau-GmbH hieß. Die Wohnungsbaugesellschaft erfüllt mit der Schaffung von behindertengerechtem Wohnraum, dem Bau von Wohnungen für Senioren und kinderreiche Familien sowie Sozialeinrichtungen auch einen sozialen Auftrag. Siehe www.meravis.de

Behindertengerechte Hotels

Der Verband betreibt behindertengerecht ausgestattete Hotels und Erholungszentren in Bad Sachsa (Niedersachsen), Brilon (Nordrhein-Westfalen) und Büsum (Schleswig-Holstein) sowie das Hotel Mondial in Berlin.

Siehe www.erholungszentren.de

Berufsbildungswerke und Behindertenwerkstatt

Als Träger von zwei Berufsbildungswerken in Bremen und Stendal trägt der SoVD dazu bei, dass junge Menschen mit Behinderung eine qualitativ hochwertige berufliche Erstausbildung absolvieren können. Siehe www.bbw-bremen.de und www.bbw-stendal.de

Der SoVD ist gemeinsam mit der Lebenshilfe Witten e.V. Träger einer Behindertenwerkstätte in Witten, die behinderten Menschen einen Arbeitsplatz bietet.

Siehe www.lebenshilfe-witten.de

Patientenberatung

Der SoVD ist Träger von zwei Patientenberatungsstellen im Rahmen der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Die Patientenberatung ist ein Modellprojekt und steht allen Bürgerinnen und Bürgern kostenlos zur Verfügung. Siehe www.upd-online.de

Weitere Informationen unter www.sovd.de