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2004: Perspektiven für eine andere Politik - 14. bis 16. Mai 2004 in Berlin

Die Polarisierung in unserer Gesellschaft nimmt zu: Menschen werden aus dem Erwerbsleben ausgegrenzt oder in prekäre Beschäftigung abgedrängt, die Ungleichverteilung von Lebens- und Beteiligungschancen wächst und die soziale Schieflage bei Einkommen und Vermögen nimmt zu. Das Bildungssystem verfestigt soziale Barrieren statt sie zu überwinden. Öffentliche Aufgaben, Kunst und Kultur werden vernachlässigt. Marktlogik und Konkurrenzdenken durchdringen immer mehr Lebensbereiche und prägen das soziale und kulturelle Klima. Der Sozialstaat wird mit gezielten Kampagnen in seinen Fundamenten angegriffen.

Diese Politik muss sich dringend ändern. Aber das wird sie nur, wenn wir Druck machen für unsere Forderungen, wie geschehen auf der Straße am 3. April 2004, aber auch in der politischen Diskussion über die Zukunft unserer Gesellschaft. Um Gehör zu finden, brauchen wir Bündnispartner! Deshalb beteiligen wir uns an einem

Perspektivenkongress

Es geht auch anders!

Perspektiven für eine andere Politik

14.-16.5.2004 in der TU Berlin

Der Kongress will diejenigen zusammenbringen, "die Wege zu mehr Gerechtigkeit und demokratischer Teilhabe finden und gehen wollen. Der Kongress soll einen Beitrag leisten, den möglichen Alternativen Gehör zu verschaffen." (aus dem Aufruf) Es geht auch darum, dass nach den großen Demonstrationen am 3. April nicht der Elan verpufft, sondern die Zusammenarbeit eines breiten Bündnisses gegen Sozialabbau, für eine solidarische Politik fortgesetzt und stabilisiert wird. Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten Spektrum aus verschiedenen Einzelgewerkschaften (ver.di, IG Metall, IG BAU, GEW), attac, Sozialverbänden, kritischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, BBU, kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt u.v.a.

Bei einer so weit gefächerten Zusammenarbeit wird es sicher viele spannende, manchmal auch kontroverse, aber produktive Diskussionen geben. Die Bandbreite der Themen erstreckt sich, um hier nur einige Stichworte zu nennen von "Wege zur Beschäftigung" und "Haupsache Arbeit?" über "Wie viel Markt verträgt die Demokratie?" und "Finanzierbarkeit des Sozialstaats" bis zu "Bildung ist keine Ware", "Öffentliche Güter unter Druck", Finanzmärkte und Globalisierung.

Genaueres zu Programm und Ablauf finden Sie auf der Internet-Seite, die das Tagungsbüro des Kongresses inzwischen eingerichtet hat

www.perspektivenkongress.de.

Vortrag der Vizepräsidentin des SoVD, Marianne Saarholz

Impressionen zum Perspektivenkongress

(Quelle: Perspektivenkongress)