Direkt zu den Inhalten springen

Sozialministerium vergibt erstmals den Teilhabepreis

Erstmals, und künftig jährlich, vergibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Bundesteilhabepreis. Unter dem Motto „Inklusiv-Sozial-Innovativ“ ist er Teil der InitiativeSozialraumInklusiv der Bundesfachstelle Barrierefreiheit. Bis zum 31. Juli kann man sich bewerben.

Mit dem Preis will die Regierung „herausragende Beispiele eines inklusiven Sozialraumes in Kommunen und Regionen“ auszeichnen, die zu mehr Teilhabe für alle führen. Ein „Sozialraum“ meint das konkrete Lebensumfeld, räumlich wie sozial. Jedes Jahr soll der Preis einen anderen Schwerpunkt haben. 2019 liegt er auf dem Thema „inklusive Mobilität“.

Mit insgesamt 17.500 Euro (1. Platz: 10.000 Euro) werden Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte prämiert. Sie sollen vorbildlich für einen erfahrbaren inklusiven Sozialraum sein  und zur Nachahmung anregen – bundesweit übertragbar in Kommunen oder Regionen. Gesucht sind inklusive Verkehrs- und Dienstleistungsangebote, Informations- und Kommunikationslösungen, Nahverkehrspläne oder unterstützende politische Strategien für Gemeinden, Städte und Kreise. Die Projekte können schon realisiert oder noch in Planung sein.

Die Frist endet am 31. Juli. Bewerben können sich alle Akteure mit Bezug zum öffentlichen und privaten Nahverkehr, auch Anbieter digitaler Lösungen. Die Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet auf www.bundesteilhabepreis.de.