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SoVD Niedersachsen ist "Verband des Jahres"

Große Freude beim SoVD in Niedersachsen: Die Deutsche Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) hat den größten Sozialverband des Landes im März zum Verband des Jahres 2018 gekürt. Der SoVD-Landesverband gewann den Preis in der Kategorie „Interessenvertretung und Kommunikation“. Die DGVM-Jury zeichnete damit die Jubiläumskampagne „100 Jahre SoVD. 100 Jahre Solidarität. Ein Blick zurück. Und zwei nach vorne“ aus. Der SoVD in Niedersachsen sieht diese Anerkennung als Bestätigung seiner bisherigen Arbeit und zugleich als Ansporn für die Umsetzung der aktuellen Inklusionskampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert“. Den Grundstein dafür legten Haupt- und Ehrenamtliche beim 7. SoVD-Forum in Papenburg.

Anlässlich des 100. SoVD-Geburtstages im vergangenen Jahr hatte der niedersächsische Landesverband eine umfangreiche Kampagne gestartet. Herzstück war eine Wanderausstellung über die spannende Geschichte des Verbandes, die zugleich wichtige Brücken in die Zukunft schlug. Flankiert wurde sie von zahlreichen Festakten, Podiumsdiskussionen, Familienfesten und weiteren Veranstaltungen in den mehr als 1000 Orts- und 43 Kreisverbänden des niedersächsischen SoVD. Nach der Eröffnung in Hannover wurde die Ausstellung in ganz Deutschland gezeigt. Grund genug für die DGVM, den SoVD in Niedersachsen als Verband des Jahres 2018 auszuzeichnen.

SoVD verbindet Tradition und Moderne

Die Jury lobte insbesondere auch die Kommunikation zum Jubiläum: Via Facebook verbreitete der Verband historische Fundstücke, auf Twitter erzählte er mit der Aktion „100 Jahre in 100 Tagen“ die komplette SoVD-Geschichte in 140 Zeichen kurzen Häppchen. Die gesammelten Tweets gibt es inzwischen auch als Broschüre. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, sagt SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke. „Das zeigt, dass wir Tradition und Moderne exzellent verbinden: Wir haben die Zukunft fest im Blick, ohne unsere Vergangenheit aus den Augen zu verlieren.“ Die Zukunft fest im Blick hatte der Landesverband auch beim 7. SoVD-Forum in Papenburg. Rund 100 Ehren- und Hauptamtliche aus den niedersächsischen Kreisverbänden waren der Einladung ins Emsland gefolgt, um gemeinsam die aktuelle Inklusionskampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert“ ins Rollen zu bringen. In verschiedenen Arbeitsgruppen haben die Teilnehmenden für 2018 und 2019 zahlreiche Aktionen auf Kreis- und Ortsebene geplant.

"Inklusion fängt in den Köpfen an"

Der Startschuss fällt am 4. Mai um fünf vor zwölf in Hannover. Neben einer Talkrunde mit Politikern und betroffenen Eltern wird es am Kröpcke ein buntes Rahmenprogramm mit Livemusik, Rolli-Parcours und Fotoaktion geben. Danach geht die Kampagne mit mehreren Auftaktveranstaltungen der Bezirksarbeitsgemeinschaften in die Fläche. „Inklusion fängt in den Köpfen an“, betonte Bernhard Sackarendt, 2. Landesvorsitzender, beim SoVD-Forum. Als Höhepunkt des Treffens rissen deshalb alle Beteiligten zusammen eine symbolische Mauer ein.