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Preis für Inklusion an Schulen

Der Jakob-Muth-Preis belohnt Beispiele erfolgreicher Inklusion in der Schule und wird in diesem Jahr zum neunten Mal verliehen. Der SoVD sitzt dabei in der Jury und ist an der Auswahl der Sieger beteiligt. Die Bewerbung für die Auszeichnung ist noch bis Ende Januar möglich. 

Der Preis wurde 2009 unter dem Motto „Gemeinsam lernen mit und ohne Behinderung“ initiiert und heißt mittlerweile „Jakob Muth-Preis für inklusive Schule“. Die Auszeichnung würdigt Beispiele gelungener Inklusion in Schulen. 

Verliehen werden zwei gleichwertige Einzelpreise im Wert von je 3000 Euro, davon ein Preis für die Grundschule und einer für eine Schule mit Sekundarstaufe I. 

Außerdem gibt es einen mit 5000 Euro prämierten Preis für einen Schulverbund sowie erstmals einen Publikumspreis für inklusive Schüler*innenprojekte im Wert von 3000 Euro. 

SoVD sitzt in der Jury

Träger des Preises sind der Beauftrage der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Bertelsmann Stiftung und die Deutschen UNESCO-Kommission (DUK).

Der Preis wurde 2009 ins Leben gerufen, dem Jahr in dem in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft trat. 

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine 19-köpfige Jury. Auch der SoVD hat dort eine Stimme. 

Bewerbung bis Ende des Monats

Jakob Muth (1927–1933), Namensgeber der Auszeichnung, war ein Vordenker der Gesamtschule und setzte sich schon früh für eine gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung ein. 

Bewerben können sich Schulen aller Schulstufen und Schulformen sowie Verbünde, die inklusive Bildungsbiographien in der Region ermöglichen.

Der Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2019. Weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung gibt es unter www.jakobmuthpreis.de.