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Im Einsatz für barrierefreien Wohnraum

Für den Bau barrierefreier Wohnungen und ein Ende der Diskriminierung setzt sich der SoVD NRW ein. Am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai machten Ortsverbände in mehreren Städten auf diese Problematik aufmerksam und verliehen damit der Forderung an die Landesregierung Nachdruck.

Der SoVD kritisiert die geplante Änderung der Landesbauordnung in NRW. Demnach wären barrierefrei zugängliche Aufzüge in mehrgeschossigen Wohnhäusern künftig erst ab dem sechsten Geschoss erforderlich. Auch die Vorgaben für die Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden seien unzureichend formuliert.

Vorschläge an die Landesregierung

Bei einer Anhörung machte der SoVD NRW gemeinsam mit anderen Verbänden zahlreiche konstruktive Vorschläge und forderte die Landesregierung dazu auf, diese in das Gesetz einfließen zu lassen. Zu den genannten Punkten gehört unter anderem die vollständige Einführung von DIN-Vorschriften zum barrierefreien Bauen, bei der Verstöße auch entsprechend geahndet werden.

SoVD stellt seine Arbeit vor

Der Mangel an rollstuhlgerechten Wohnungen war demnach auch ein zentrales Thema am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Diverse Ortsverbände nahmen dies zum Anlass, über die Positionen des SoVD zu informieren: An zentralen Plätzen verteilten sie Broschüren und kamen so mit den Passanten ins Gespräch.