Direkt zu den Inhalten springen

SoVD-Broschüren im neuen Design

Die SoVD-Ratgeberbroschüren zur Patientenverfügung und zur Vorsorgevollmacht präsentieren sich künftig in dem neuen SoVD-Erscheinungsbild. Die Broschüren bieten wichtige Hinweise, nützliche Tipps und Hilfestellungen zu deren Formulierung.

Was unterscheidet die Patientenverfügung von der Vorsorgevollmacht?

Während Sie mit einer Patientenverfügung für eine beschriebene Behandlungssituation die gewünschten Behandlungsmaßnahmen festlegen, können Sie mit einer Vorsorgevollmacht vorausschauend eine Vertrauensperson bestimmen, die im Alltag für Sie handeln soll, wenn Sie es nicht können, z.B. gegenüber der Bank, dem Gericht oder auch in gesundheitlichen Angelegenheiten.

Ehepartner*in und Kinder dürfen Sie nicht automatisch vertreten

Viele Menschen glauben, dass ihr*e Ehepartner*in oder auch ihre Kinder sie ohne eine Vollmacht vertreten könnten, wenn sie ihre Angelegenheiten durch einen Unfall, eine Krankheit oder eine Behinderung nicht selbst regeln können. Das ist falsch: Angehörige und Partner können uns viel Hilfe und emotionale Unterstützung geben. Sie können ohne Vollmacht aber nicht rechtsverbindlich für uns handeln. Nach deutschem Recht haben nur Eltern gegenüber ihren minderjährigen Kindern ein umfassendes Sorgerecht und können ihre Kinder in allen Angelegenheiten vertreten bzw. für sie entscheiden.´

Auf die Formulierung kommt es an

Während die Broschüre zur Vorsorgevollmacht ein ausfüllbares Musterformular enthält, stehen Ihnen in der Broschüre zur Patientenverfügung Formulierungshilfen zur Verfügung, die Sie beim Verfassen der individuellen Patientenverfügung unterstützen sollen. Dabei sollten Sie auf allgemeine Formulierungen möglichst verzichten und Widersprüche vermeiden.

Broschüre Patientenverfügung als pdf. 

Broschüre Vorsorgevollmacht als pdf.