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Pressemitteilung vom 03.03.2004

SoVD: "Mindestrente" ist bewusste Täuschung der Öffentlichkeit

Zur aktuellen Debatte um eine Niveausicherungsklausel bei der Rente erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

Die Niveausicherungsklausel, wie sie gegenwärtig von Rot-Grün diskutiert wird, ist Augenwischerei. Die Festlegung, dass das Bruttorentenniveau bis zum Jahr 2030 nicht unter 43 Prozent sinken soll, bedeutet im Klartext: Eine Vielzahl von künftigen Rentnern wird trotz jahrzehntelanger Beitragszahlungen eine Rente erhalten, die kaum über der Sozialhilfe liegt.

Wer im Zusammenhang mit der Niveausicherungsklausel von "Mindestrente" spricht, betreibt eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit.

In Wirklichkeit handelt es sich bei der so genannten Mindestrente um die Höchstrente, die ein Durchschnittsverdiener nach 45 Jahren Beitragszahlung erhält!

V.i.S.d.P.: Dorothee Winden