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18-4-2006 Rolf Borchers

Anmerkung zum Artikel "Das Ende der Wartezeit", April-Ausgabe

Leserbrief Rolf Borchers

Leserbrief zum Artikel "Das Ende der Wartezeit"

Organspende schenkt Leben in der April-Ausgabe der SoVD-Zeitung

 

Es gibt noch eine andere Sichtweise zur Organspende oder -transplantation, die ich gern beschreiben möchte. Der Mensch ist in erster Linie ein geistig-spirituelles Wesen. Das ist der Grund, weshalb Erkrankungen, gleich welcher Art, zuerst in der Aura eines Menschen "sichtbar" werden. Nur wird die Sichtweise einer energetischen, ganzheitlichen Medizin heute von den Ärzten nicht betrachtet. Heilung könnte auf dieser Ebene schon einsetzen, wenn es noch keine körperlichen Probleme gibt.

Der Mensch ist kein Ersatzteillager. Ein Organ kann nur einem lebenden Körper entnommen werden, wenn dieses Organ lebendig sein soll. Nach dem Tod setzt sofort der Zerfalls- und Zersetzungsprozess der ganz normalen Natur ein. Nach einer Transplantation müssen wegen einer evtl. Abstoßungsreaktion (weil es ja nicht das eigene Organ ist) Immunsuppressiva genommen werden. Diese pharmazeutischen Präparate bewirken laut Pschyrembel (Klinisches Wörterbuch) toxische Schädigungen durch generelle Unterdrückung immunologischer Reaktionen mit Schwächung der Abwehr gegen Infektionskrankheiten und erhöhter Gefahr des Auftretens bösartiger Erkrankungen. Das Wort "tox" hat die Bedeutung Gift.

Von Gesundheit kann man nach einer Transplantation nicht reden, denn die vielen Pharma-Präparate säuern den Stoffwechsel des Betroffenen stark. Aus Übersäuerung entstehen die meisten Erkrankungen dort, wo der Betroffene seine körperlichen Schwächen hat. Übersäuert war dieser Mensch schon vor der Transplantation, sonst wäre er gesund gewesen. Und kein Arzt erzählt uns die Wahrheit über den Zusammenhang mit dem Basen-Säure-Haushalt des Körpers. Lernen Ärzte nichts über Ernährung und Stoffwechsel, obwohl dies die Grundlage des Aufbaus und der Erhaltung unseres Körpers ist? Oder essen wir nur, um satt zu werden? Außerdem geht aus dem dann (nach der Entnahme) toten Spenderkörper ein Teil der Seele mit dem lebenden Organ. Auch dadurch kann sich im Körper eines Transplantierten etwas zum Negativen verändern. Es gibt Patienten, die sich psychisch sehr veränderten.

Wir Menschen bestehen nicht nur aus Materie, sondern auch aus Geist und Seele. Es gibt die Feinstofflichkeit der Meridiane, der Chakren, der Aura, des höheren Selbst. Das sollte mit beachtet werden, auch von den Ärzten.

Ich hoffe, dass ein jeder Mensch seinen Lebensweg findet und hoffentlich auch die richtige Abzweigung, auf der er über den Sinn des (seines eigenen) Seins nachdenkt. Als Dialysepatient habe ich sehr wohl über diese Thematik nachgedacht und meine Entscheidung getroffen.

 

Rolf Borchers