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Pressemitteilung vom 06.07.2005

SoVD: Schluss mit den Rentenkürzungen!

SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt:

 

Nach zwei Renten-Nullrunden in den Jahren 2004 und 2005 zeichnet sich für 2006 die dritte Nullrunde in Folge ab. Das ist gerade für Rentnerinnen und Rentner mit niedrigen Renten sehr bitter. Wer von Nullrunden spricht, unterschlägt, dass es sich tatsächlich um Minusrunden handelt. Faktisch ist dies eine weitere Rentenkürzung.

 

Drei Minusrunden, immer neue Sonderbeiträge zur Krankenversicherung und der fehlende Inflationsausgleich führen zu spürbaren Rentenkürzungen.

Für einen Durchschnittsrentner mit einer gesetzlichen Rente von 1000 Euro bedeutete dies in den letzten beiden Jahren eine reale Einbuße von 46,50 Euro.

 

Die Rentnerinnen und Rentner können den Gürtel nicht noch enger schnallen. Es muss Schluss sein mit den Rentenkürzungen!

 

Wir brauchen einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Statt ständiger Rentenkürzungen muss die Einnahmebasis der gesetzlichen Rentenversicherung gestärkt werden. Der Abbau sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze muss dringend gestoppt werden. Die Rentenversicherung muss zu einer Erwerbstätigenversicherung weiterentwickelt werden, in die auch Selbständige, Politiker und Beamte einzahlen.

 

V.i.S.d.P.: Dorothee Winden