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Pressemitteilung 09.11.2019

Adolf Bauer als SoVD-Präsident wiedergewählt

Der Präsident des Sozialverband Deutschland (SoVD), Adolf Bauer, wurde heute von den Delegierten der 21. ordentlichen Bundesverbandstagung mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. Bauer führt den Verband seit 2003.

Neu gewählt wurden als Vizepräsidentinnen Hannelore Buls (SoVD-Landesverband Niedersachsen) und Prof. Dr. Ursula Engelen-Kefer (SoVD-Landesverband Berlin-Brandenburg) sowie Jutta König (SoVD-Landesverband Nordrhein-Westfalen) als Bundesfrauensprecherin.

Bruno Hartwig (SoVD-Landesverband Niedersachsen) wurde als Bundesschatzmeister bestätigt.

Die Delegierten der Bundesverbandstagung wählten im Rahmen der Vorstandswahlen zudem insgesamt 23 Beisitzerinnen und Beisitzer.

In seiner Grundsatzrede forderte Adolf Bauer von der Bundesregierung Antworten auf die sozialpolitischen Herausforderungen der Zukunft. „Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer“, warnte Bauer. Dies führe dazu, dass der soziale Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gefährdet sei. „Insbesondere fordern wir die Bundesregierung dazu auf, sich auf eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung zu einigen!“, sagte der wiedergewählte Verbandspräsident vor rund 200 Delegierten.

Der SoVD vertritt die sozialpolitischen Interessen der gesetzlich Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten, der pflegebedürftigen, behinderten und sozial benachteiligten Menschen. Sitz des Verbandes ist seit 2003 Berlin. Rund 600.000 Mitglieder sind momentan in 12 Landesverbänden und bundesweit rund 2.300 Orts- und Kreisverbänden organisiert.

Als Kriegsopferverband 1917 gegründet setzt sich der SoVD seit über 100 Jahren für Solidarität und soziale Gerechtigkeit ein. 

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs