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6-10-2004 - Rolf Brandt

"Schlafabnoe"

Leserbrief Rolf Brandt

Sehr geehrte Redaktion,

 

auf Grund einer Schlafabnoe-Behandlung musste ich zwei Nächte ins Krankenhaus zur Untersuchung. Bin abends um acht rein und morgens um sechs wieder raus. Ich bekam von meiner Krankenkasse eine Rechnung über ? 27, mit der Begründung, pro Übernachtung ? 9 zu zahlen. Daraufhin telefonierte ich mit meiner Krankenkasse, DAK, und beschwerte mich wegen ? 9, da ich ja nur zwei Nächte im Krankenhaus war. Mir wurde gesagt, der Gesetzgeber hätte das so angeordnet. Nach einem persönlichen Gespräch mit meinem Sachbearbeiter, der wiederum mit der Hauptverrechnungsstelle in Mainz Rücksprache hatte, stellte sich heraus, dass Patienten mit Schlafabnoe keine Zuzahlung zu leisten haben und noch die Taxikosten erstattet bekommen. Ich hoffe, dass ich damit meinen Leidensgenossen einen wertvollen Tipp geben konnte.

 

Rolf Brandt

 

Red.: Über das Problem wurde bereits in der SoVD-Zeitung, Ausgabe 9/2002, berichtet.