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Pressemitteilung 14.11.2017

Rentenanpassung darf nicht trügen

Zu der laut Medienberichten für das Jahr 2018 zu erwartenden Rentenanpassung erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

„Die mögliche Rentenerhöhung um drei Prozent ist ein positives Signal. Es besteht jedoch kein Grund zur Euphorie. Denn es muss sich erst noch zeigen, ob sich die Rentenprognose im kommenden Jahr auch bewahrheitet. Zudem bleibt das Problem der Armut im Alter ungelöst. Bereits heute leben 525 000 ältere Menschen in A?ltersarmut. Deshalb gehört das Thema auf die politische Tagesordnung der neuen Bundesregierung. Denn nötig sind Reformen, die das Grundvertrauen in die über Generationen bewährte gesetzliche Rentenversicherung stärken. Insbesondere die politische Entscheidung, langfristig das Rentenniveau abzusenken, bedarf der Korrektur. Zudem müssen die Abschläge auf die Erwerbsminderungsrenten und die Kürzungsfaktoren abgeschafft werden.“

V. i. S. d. P.: Benedikt Dederichs