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Pressemitteilung 01.12.2016

Behindert beim Kampf gegen Altersarmut - Welttag der Menschen mit Behinderungen

Der Sozialverband SoVD warnt vor einem Anstieg der Altersarmut behinderter Menschen in Deutschland. „Die Armut im Alter ist oft eine Folge von Arbeitslosigkeit. Und das ist ein Problem, von dem Menschen mit Behinderungen besonders betroffen sind. Während bundesweit die Arbeitslosigkeit sinkt, ist der Trend für diesen Personenkreis entgegen allen Beteuerungen und Versprechen in Richtung Inklusion gegenläufig“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Nach Einschätzung des Sozialverbands liegt der Anteil der Schwerbehinderten an der Gesamtarbeitslosigkeit bei 6,3 Prozent. „Auch behinderte Menschen in Arbeit sind benachteiligt: Brauchen sie Unterstützungsleistungen im Alltag, so müssen sie große Teile ihres Einkommens abgeben. Ansparen fürs Alter ist so fast unmöglich“, betont Adolf Bauer.

Darüber, wie Altersarmut entsteht und wie sie wirksam bekämpft werden kann, informiert der Sozialverband umfassend im Rahmen einer deutschlandweiten Informationskampagne. Neben aktuellen Zahlen, Daten und Fakten hat der Verband am 23. August 2016 ein Konzept veröffentlicht, das konkrete Lösungswege aufzeigt. Die Kampagne richtet sich sowohl an die politischen Entscheidungsträger als auch an die Bevölkerungsgruppen, für die das Risiko wächst, im Alter zu verarmen.

Kampagne „Lieber NICHT arm dran“:

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs