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Vorbilder für gelungene Inklusion gesucht

Ab sofort können sich inklusive Schulen um den Jakob Muth-Preis be­werben. Mit dem Preis zeichnen der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, die Deutsche UNESCO-Kommission, die Bertelsmann Stiftung und die Sinn-Stiftung seit 2009 Schulen aus, die den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung vorbildlich gestalten (wir berichteten dazu mehrfach). Der Preis ist mit insgesamt 14 000 Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist endet am 14. Juni.

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 hat sich Deutschland verpflichtet, alle Kinder in einem inklusiven Schulsystem gemeinsam zu unterichten.

Der Namensgeber (Jakob Muth 1927 bis 1993) setzte sich als engagierter Pädagoge intensiv für die gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder ein. Er war überzeugt davon, dass jedes gute Beispiel Früchte trägt. Durch den Jakob Muth-Preis werden in die­sem Jahr zum fünften Mal vorbildliche Schulen prämiert, die mit ihrem Ansatz, ihrer Entwicklung und ihren Ergebnissen andere Schulen ermutigen, Inklu­sion umzusetzen.

Bewerben können sich alle Schulformen, in denen Schüler mit und ohne Förderbedarf unterrichtet werden.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Sie im Internet, u. a. unter www.jakobmuthpreis.de.

Zur Ausgabe Mai 2013 der SoVD-Zeitung