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Soziale Plattform Wohnen

Soziale Plattform Wohnen gestartet


Ein Bündnis von Sozial- und Wohlfahrts und Fachverbänden, darunter der SoVD, fordert angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt politische Maßnahmen. Dafür haben die Organisationen am 17. März die Soziale Plattform Wohnen ins Leben gerufen.

In Zeiten steigender Mieten und zunehmender Verdrängung auf dem Wohnungsmarkt sind Veränderungen unumgänglich, wenn bezahlbare Wohnen für viele Menschen weiterhin möglich sein soll.

Am 17. März startete auf Initiative des Paritätischen Gesamtverbandes die „Soziale Plattform Wohnen – für eine menschenorientierte Wohnungspolitik“. Neben Volkssolidarität, VdK, Kinderschutzbund und anderen Verbänden trägt sie auch der SoVD.

Einsatz für Benachteiligte auf dem Wohnungsmarkt

Gemeinsam zeigen sie Probleme und Ursachen auf und fordern „gutes Wohnen für alle“ – nämlich eine neue Wohnungsmarktpolitik, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt.

Die beteiligten Organisationen vertreten Gruppen, die bei der Wohnungssuche häufig benachteiligt werden – zum Beispiel als Alleinerziehende oder aufgrund einer Behinderung. Die Plattform setzt sich für mehr sozialen Wohnungsbau und Barrierefreiheit ein.  Die Forderungen im Überblick:

  • gemeinwohlorientierte und öffentliche Wohnungsbewirtschaftung stärken
  • inklusive Gemeinwesen fördern
  • Schutz vor Wohnungslosigkeit, steigenden Mieten und Verdrängung
  • Bodenbewirtschaftung und Bauen sozialverträglich gestalten
  • Lebensqualität in strukturschwachen Gebieten sichern

SoVD-Forderung "Gutes Wohnen. Überall! Für alle!"

Der SoVD hat die Bedeutung des Wohnens als sozialer Frage bereits aufgeworfen und forderte „Gutes Wohnen. Überall! Für alle!“. Zuletzt unterstützte er außerdem die Kampagne „Housing For All“, die sich EU-weit für bezahlbares Wohnen einsetzt.

Das Forderungspapier "Für eine menschenorientierte Wohnungpolitik" der Sozialen Plattform Wohnen steht hier zum Download bereit.