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Cool bleiben in der Hitze

Deutschland stöhnt derzeit unter einer Hitzewelle. Heute soll es den bisher heißesten Tag des Jahres geben und auch für das Wochenende sind Temperaturen von weit über 30 Grad angekündigt. Gerade für ältere und kranke Menschen ist die Hitze gefährlich Aber auch alle anderen sollten auf einige Dinge achten. 

Wichtig ist es, bei Hitze mehr zu trinken. Die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 bis 2 Litern sollte mindestens um einen Liter erhöht werden. Da bei älteren Menschen oft das Durstgefühl verloren geht, haben sie schon unter normalen Umständen kaum eigenen Antrieb zu trinken.

Bei Hitze verschärft sich das Problem, denn es wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden. Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders gefährdet, da bestimmte Medikamente entwässernd wirken, warnt das Deutsche Rote Kreuz (DRK). 

Vor Sonneneinstrahlung schützen

Die direkte Sonneneinstrahlung ist gefährlich. Längere Aufenthalte im Freien und körperliche Anstrengungen sollten daher vermieden werden. Kleinkinder und Senioren dürfen keinesfalls der direkten Sonne ausgesetzt werden. 

Deshalb ist der Sonnenhut für kleine Kinder und ältere Menschen, eventuell mit einem Nackenschutz, ein Muss. Bei Ausflügen oder anderen Aktivitäten im Freien auch keinesfalls Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und lichtdichte Kleidung vergessen, die den Schweiß aufnehmen kann und wärmedurchlässig ist.  

Kühlung durch Umschläge

Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kreislaufkollaps aber auch Muskelkrämpfe besonders in den Beinen sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke - wie Apfelsaftschorle. Alkohol und Koffein sind dagegen kontraproduktiv. 

Durch Öffnen überflüssiger oder beengender Kleidung kann ein Wärmestau verhindert werden. Kalte Umschläge und Zufächeln von Luft sorgen für zusätzliche Kühlung. Wenn sich der Zustand des Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, den Rettungsdienst rufen, empfiehlt der DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin. 

Einen Artikel mit genaueren Details veröffentlichte die SoVD-Zeitung im Juli 2017. Auch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt gibt hier viele Tipps zum Umgang mit den hohen Temperaturen.