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Ein großes Fest der Inklusion

Am Wochenende ist es wieder so weit: Am 17. August steigt zum sechsten Mal der SoVD-Inklusionslauf auf dem Tempelhofer Feld in Berlin. Die Veranstaltung ist in diesem Jahr erstmals bereits vor dem Start ausgebucht. Doch auch alle, die nicht mitlaufen, bekommen ein buntes Programm geboten. 

Der SoVD-Inklusionslauf ist keine normale Sportveranstaltung. Hier ist das Teilnehmerfeld bunter und diverser als bei anderen Laufevents. Beim Inklusionslauf gehen Jung und Alt sowie Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam an den Start, um Spaß zu haben und den Sport zu feiern. In diesem Jahr liegen mehr als 80 Jahre zwischen dem jüngsten und dem ältesten Starter! 

SoVD-Vizepräsident Wolfgang Schneider eröffnet die Veranstaltung am 17. August um 10 Uhr. Schirmherr ist diesmal Gerhard Janetzky. Als ehemaliger Geschäftsführer des ISTAF, Präsidiumsbeauftragter für Inklusion des Deutschen Leichtathletik-Verbandes sowie Ehrenpräsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft Berlin und des Berliner Leichtathletik-Verbandes steht er wie kaum ein Zweiter für Sport und gelebte Inklusion in der Hauptstadt. 

Alle Startplätze vergeben

Der Lauf hat sich mittlerweile fest etabliert und gewinnt stetig an Zuspruch. Erstmals gibt es drei Staffelläufe, und auch bei den Bambini feiern wir einen neuen Teilnehmerrekord. Durch die vielen Anmeldungen sind in diesem Jahr schon vor dem Veranstaltungstag alle Plätze bei den Läufen über 2,5, 5 und 10 Kilometer vergeben. Eine spontane Teilnahme ist von daher nicht möglich.

Und auch neben der Strecke wird einiges geboten: Das ganze Areal ist eine große Festmeile für Inklusion. An zahlreichen Ständen informieren Vereine, Verbände und Firmen über Neuerungen und Projekte aus dem Bereich Inklusion. Mit dabei sind unter anderem die Special Olympics, die Lebenshilfe Berlin oder auch das Berufsbildungswerk Bremen. Natürlich stellt sich auch der SoVD vor. 

Bühnenprogramm und Aktivitäten

Besucherinnen und Besucher können ihre Fertigkeiten beim Rollstuhlparcours ausprobieren. Angebote wie Torwandschießen, Reifentreiben, Glücksrad oder Kinderschminken richten sich dagegen vor allem an Familien. Darüber hinaus lockt eine Tombola mit attraktiven Preisen.

Auch auf der Bühne steht das Thema Inklusion im Mittelpunkt. Unter anderem wird Yasemin Beyaz darüber berichten, welche Erfahrungen sie und ihr Sohn, der im Rollstuhl sitzt, im Alltag und bei Sportveranstaltungen gesammelt haben. Bettina Neuhaus, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Berlin, stellt das Projekt „Schichtwechsel“ vor. Dabei tauschen Menschen mit und ohne Behinderung zum Aktionstag am 24. Oktober für einen Tag ihre Arbeitsplätze, um so Erfahrungen zu sammeln und neue Perspektiven zu gewinnen. 

"Entourage" unterhalten bei der Abendveranstaltung

Für ein besonderes Highlight sorgt die Gruppe „Entourage“. Sie veranstaltet eine mitreißende Show mit Akrobatik, Feuer und Licht. Eine kleine Kostprobe davon zeigt sie zwischen den Läufen auf dem Tempelhofer Feld. Ein volles Programm mit inklusivem Workshop zum Mitmachen gibt es am Abend des 17. August ab 19 Uhr an der SoVD-Bundesgeschäftsstelle des SoVD in Berlin-Mitte.

Alle Infos rund um die Veranstaltung gibt es unter www.inklusionslauf.de