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Frauen - Aktuelles

01.01.1970 - - Einladung von SoVD und ver.di zur „11. Frauen-Alterssicherungskonferenz“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

die Gefahr von Altersarmut ist ein Thema, das in besonderem Maße Frauen bewegt und aktuell diskutiert wird. Der Koalitionsvertrag sieht die Einführung einer solidarischen Lebensleistungsrente zum Ende der Legislaturperiode vor. Kann diesesModell tatsächlich Altersarmut von Frauenbekämpfen oder gar verhindern? Brauchen wir nicht andere und weitere Maßnahmen für eine auskömmliche Rente?

Wir, ver.di und der Sozialverband Deutschland(SoVD), sind der Ansicht, dass es dringend erforderlich ist, das Rentenniveau in den Fokus der politischen Diskussion zu rücken. Welches Sicherungsniveau brauchen Frauen in der gesetzlichen Rentenversicherung, welches in der zusätzlichen Altersversorgung? Was bringt Frauender geplante Ausbau der betrieblichenAltersversorgung? Was sind Frauen bereit zu tun bzw. wie können sie sich selbst absichern? Wie sehen junge Frauen ihre Alterssicherung? Welche Vorstellung haben sie von ihrer „Vermögenslage“ im Alter?

Zu diesen Fragen wollen wir informieren und mit euch/Ihnen diskutieren und laden dazu herzlich ein.

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01.01.1970 - - Soziale Berufe aufwerten

Jeden Tag geben mehrere Hunderttausend Menschen in sozialen Berufen aus vollem Herzen ihr Wissen und Können für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Sie arbeiten in Kitas und in der offenen Jugendarbeit, in Beratungsstellen, Kinderheimen, Jugendämtern und Einrichtungen der Behindertenhilfe, in der Schulsozialarbeit und in Krankenhäusern. Ihre Arbeit ist für sie erfüllend, aber auch sehr fordernd - sowohl körperlich als auch psychisch. Dass diese Erzieher/-innen, Sozialarbeiter/-innen und Heilerziehungspfleger/-innen viel leisten, bestreitet niemand. Aber im Gehalt spiegelt es sich nicht wider.

Deshalb unterstützen die Frauen im SoVD die Kampagne Aufwerten jetzt!

Aufwerten jetzt!

01.01.1970 - - Familienplanung

„pro familia“ startete die Bundestagspetition „Kostenfreie Verhütungsmittel für Menschen mit geringem Einkommen“. Gemäß dem Leitgedanken, dass individuelle Familienplanung keine Frage des Geldes sein darf, unterstützen die Frauen im SoVD dieses Anliegen. Ziel der Bundestagspetition ist eine Gesetzesänderung, die alle Menschen mit geringem Einkommen von den Kosten für Verhütungsmittel entlastet. Wer dieses wichtige Anliegen unterstützen möchte, kann bis zum 1. April die Petition online unterzeichnen.

Download der Materialien:

Bundestagspetition „Kostenfreie Verhütungsmittel für Menschen mit geringem Einkommen“ unter https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2015/_02/_23/Petition_57650.htmlALA
Schritt-für-Schritt Anleitung zur Online-Zeichnung
Eingerreichter Petitionstext
Pressemitteilung zur Bundestagspetition
Unterschriftenliste

Weitere Informationen zur Petition unter über die pro familia Kampagnenseite: www.profamilia.de/petition

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01.01.1970 - - SoVD gratuliert Hannelore Buls zur Wiederwahl

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates hat am 8. November 2014 einen neuen Vorstand gewählt. Dabei wurde Hannelore Buls mit überwältigender Mehrheit für zwei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Der SoVD gratuliert und freut sich auf eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit.

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01.01.1970 - - Frauen wehren sich gegen Gewalt

Veranstaltung anlässlich „95 Jahre Frauen im SoVD“

95 Jahre ist es her, als mit einem Aufruf des Reichsbund-Bundesvorstandes zur Gründung von Hinterbliebenensektionen am 15. Januar 1919 die Geschichte der engagierten Frauen im Sozialverband Deutschland (SoVD), damals Reichsbund, begann. Die Frauen im SoVD nehmen dieses Jubiläum zum Anlass für eine Veranstaltung zum Thema „Frauen wehren sich gegen Gewalt“.

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01.01.1970 - - Aufruf zum Equal Pay Day 2014 - Die Entgeltlücke endlich schließen

Eines ist sicher: der Gender Pay Gap in Deutschland. Seit Jahren macht die geschlechtsspezifische Entgeltlücke stabile 22 Prozent aus und ist damit größer als in den meisten anderen EU-Ländern. Aus Protest gegen diese anhaltende Diskriminierung rufen der SoVD gemeinsam mit dem Deutschen Frauenrat und dem Deutschen Gewerkschaftsbund am Equal Pay Day am 21. März zu einer Kundgebung am Brandenburger Tor auf.

Als Rednerinnen und Redner werden erwartet:

  • Michael Sommer, Vorsitzender des DGB
  • Manuela Schwesig, Bundesministerin Familien, Senioren, Frauen und Jugend
  • Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
  • Edda Schliepack, Mitglied im Präsidium des Sozialverbandes Deutschland
  • Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
  • Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des DGB
  • VertreterInnen der im Bundestag vertretenen Parteien.

Frauen haben "Recht auf Mehr!"

Unter diesem Motto fordern SoVD, DF und DGB in ihrem gemeinsamen Aufruf:

  • einen Rechtsanspruch auf Rückkehr aus Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung, damit Frauen nach einer familienbedingten Reduzierung ihre Arbeitszeit wieder aufstocken können;
  • alle Arbeitsverhältnisse sozial abzusichern, um alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Durchsetzung ihres Anspruches auf Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall u.v.a. m. zu unterstützen;
  • gesetzliche Regelungen zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit, damit Unternehmen verpflichtet werden, ihre Entgeltpraxis geschlechtergerecht zu gestalten;
  • die Einhaltung bestehender Tarifverträge und einen gesetzlichen Mindestlohn als Lohnuntergrenze,weil Frauen besonders häufig für Dumpinglöhne arbeiten müssen.

Die gemeinsame Kundgebung
21. März 2014
Pariser Platz, Berlin
12 bis 14 Uhr

Aufruf zum EPD

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01.01.1970 - - SoVD-Bundesgeschäftsstelle erstmalig beim Girls? Day dabei

Erstmalig beteiligt sich die SoVD-Bundesgeschäftsstelle beim Girls? Day am 25. April 2013.

Wir haben Mädchen im Alter vom 13 bis 16 Jahren aus allen Schultypen dazu eingeladen, Frauen in Führungspositionen beim SoVD kennenzulernen. Nach einem Rundgang durch das SoVD-Haus erhalten die Mädchen Einblick in die Arbeit der Geschäftsführerin, der Leiterin der Abteilung Redaktion, der Leiterin der Bundesrechtsabteilung und der Leiterin der Abteilung Finanzen. Begleitet werden sie den ganzen Tag von der Referentin für Frauen- und Familienpolitik.

Schauen Sie auf die Aktionslandkarte unter
http://www.girls-day.de/aktool/ez/eventvcard.aspx?id=46941&skin=uo.
Dort sind wir mit unserem Angebot dabei.

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01.01.1970 - - Betreuungsgeld verschärft ungleiche Bildungschancen

"Das Betreuungsgeld verstellt insbesondere Kindern aus finanziell benachteiligten Familien den Weg zu mehr Chancengleichheit." Das erklärte der Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) Adolf Bauer anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum Betreuungsgeld. Der SoVD-Präsident forderte stattdessen Investitionen in den Ausbau öffentlicher Betreuungsangebote. "Kinderkrippen sowie Kitas auszubauen und qualitativ zu verbessern, sind dringend erforderliche Maßnahmen, um frühkindliche Bildung und Sprachförderung zu stärken.

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01.01.1970 - - Sozial-Info zum Achten Familienbericht

 

Das Bundeskabinett hat am 14. März 2012 den Achten Familienbericht beschlossen. Ein Sozial-Info gibt eine kompakte Zusammenfassung und Einschätzung des Familienberichtes aus SoVD-Sicht.

30.04.2012

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01.01.1970 - - Sozial-Info zum Equal Pay Day

 

Der SoVD hat am 23. März mit rund 100 Aktionen bundesweit für eine gleiche Entlohnung von Männern und Frauen demonstriert. Ein Sozial-Info gibt Auskunft über die SoVD-Forderungen und die Hintergründe des Equal Pay Day.

29.03.2012

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01.01.1970 - - Lohndiskriminierung von Frauen beenden

 

Bei einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor forderte der Sozialverband Deutschland (SoVD) ein Ende der Lohndiskriminierung von Frauen. "Die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen müssen in Deutschland endlich aufgehoben werden. Die Zeit drängt, denn dieser Missstand ist sowohl aus sozialen als auch aus ökonomischen Gründen beschämend", betonte SoVD-Frauensprecherin Edda Schliepack in ihrer Rede.

Mit rund 100 Protestaktionen demonstrierte der SoVD am Equal Pay Day deutschlandweit unter dem Motto "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit".

23.03.2012

zum Statement von SoVD-Frauensprecherin Edda Schliepack

01.01.1970 - - SoVD demonstriert bundesweit gegen Lohndiskriminierung von Frauen

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) zeigt am 23. März Flagge für eine gleiche Entlohnung von Männern und Frauen. "In Deutschland muss eine Frau fast fünfzehn Monate arbeiten, um dasselbe zu verdienen wie ein Mann in nur zwölf Monaten. Dieses Unrecht darf nicht länger fortbestehen". Das erklärte die SoVD-Frauensprecherin Edda Schliepack aus Anlass des morgigen Aktionstages für Entgeltgleichheit, des Equal Pay Day.

22.03.2012

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01.01.1970 - - Gewalt gegen Frauen mit konkreten Maßnahmen eindämmen

 

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine bundeseinheitliche Finanzierung der rund 400 Frauenhäuser in Deutschland. "Notwendig sind sowohl barrierefreie Informationsangebote als auch ein sicherer finanzieller Rahmen für die bereits bestehenden Anlaufstellen und Schutzmöglichkeiten", mahnte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack anlässlich des internationalen "Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen".

25.11.2011

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01.01.1970 - - 60 Jahre Deutscher Frauenrat

 

Anlässlich des sechzigjährigen Jubiläums des Deutschen Frauenrates e.V. hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) die hohe Bedeutung der Organistion unterstrichen. "Die Frauen im Deutschen Frauenrat haben immer wieder den Finger in die Wunde gelegt, sie haben auf Missstände aufmerksam gemacht und vehement für eine Änderung der politischen wie auch gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gestritten", erklärte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack in ihrem Grußwort.

22.11.2011

zum Grußwort

01.01.1970 - - SoVD begrüßt Hilfetelefon für Frauen

 

In einer Stellungnahme begrüßt der Sozialverband Deutschland (SoVD) den Gesetzentwurf "zur Einrichtung und zum Betrieb eines bundesweiten Hilfetelefons" bei Gewalt gegen Frauen. "Deutschland kommt damit auch seinen internationalen Verpflichtungen nach", heißt es in der Stellungnahme.

31.10.2011

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01.01.1970 - - Gleichstellung in der Arbeitswelt

 

Beim Fachgespräch "Frauen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft" unterstrich der SoVD die Notwendigkeit eines gleichen Lohns für gleiche Arbeit.

6.10.2011

Soziales im Blick-Artikel "Gleichstellung in der Arbeitswelt"

01.01.1970 - - Hebammenzeit mehr wertschätzen

 

Der SoVD-Ausschuss für Frauenpolitik und der Deutsche Hebammenverband diskutierten in Berlin das Thema "Hebammenarbeit".

6.10.2011

Soziales im Blick-Artikel "Hebammenzeit mehr wertschätzen"

01.01.1970 - - Mentoring für Frauen im SoVD

 

Zu ihrem ersten Treffen kamen die neuen und wiedergewählten SoVD-Landesfrauensprecherinnen am 11. und 12. September in Berlin zusammen. 

6.10.2011

Soziales im Blick-Artikel "Mentoring für Frauen im SoVD"

01.01.1970 - - SoVD fordert zügigen Ausbau des Elterngeldes

 

Zum angekündigten Elterngeld-Finanzierungsvorbehalt erklärt SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack:

Der geplante Elterngeld-Ausbau darf nicht auf Eis gelegt, sondern muss vielmehr entschieden weiterentwickelt werden. Schon jetzt zeigen Zahlen die positive Wirkung des Elterngeldes deutlich auf. So nahmen noch 2007 lediglich 3,5 Prozent der Väter in Deutschland Elternzeit. Im Jahr 2009 lag ihre Zahl bereits bei 20 Prozent. Seit Einführung der Elternzeit hat sich die Zahl der in Elternzeit befindlichen Väter damit verfünffacht. Es ist daher augenscheinlich, dass durch diese Maßnahme mehr Geschlechtergerechtigkeit erreicht wurde. Denn wenn immer mehr Väter bereit sind, sich um die Kindererziehung zu kümmern, sind insbesondere die Arbeitgeber und die Politik gefragt. Sie müssen auf die Schwierigkeiten junger Familien besser reagieren und familienfreundliche Lösungen erarbeiten. 

12.4.2011

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01.01.1970 - - Equal Pay Day: SoVD fordert Entgeltgleichheitsgesetz

 

Zum Equal Pay Day am 25. März erklärt Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack:

Deutschland gehört europaweit zu den Ländern mit dem stärksten Lohngefälle zwischen Frauen und Männern. Die Zahlen zeigen den Missstand klar und deutlich: Während der durchschnittliche Stundenlohn von Frauen im Jahr 2009 bei 14,90 Euro lag, wurden Männer mit 19,40 Euro entlohnt. Diese Ungerechtigkeit ist ein Skandal und muss dringend durch ein entsprechendes Gesetz korrigiert werden.
Die Leistung von Frauen darf bei gleichen oder vergleichbaren Tätigkeiten nicht weniger Wert sein als bei Männern. Frauen muss bei gleicher Qualifikation das Recht auf Entgeltgleichheit zustehen, denn Lippenbekenntnisse und fromme Sprüche helfen ihnen nicht weiter. Es gilt jetzt Flagge zu zeigen und ein klares Signal an die Bundesregierung auszusenden. Deshalb legt der SoVD den Finger in die Wunde und mobilisiert seine Mitglieder am morgigen Equal Pay Day in vielen deutschen Städten.

24.3.2011

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01.01.1970 - - Frauen bei der Arbeitsvermittlung nicht länger benachteiligen

 

Zum 100. Internationalen Frauentag erklärt Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack:

Langzeitarbeitslose Frauen in Deutschland sind bei der Arbeitsvermittlung oftmals klar benachteiligt. Insbesondere die geltenden Frauenförderquoten werden nicht eingehalten, sondern vielmehr durch die bevorzugte Vermittlung von Männern ausgehebelt. Zudem werden Frauen häufiger als Männer in eine geringfügige Beschäftigung vermittelt. Darüber hinaus verhindern die gesetzlichen Regelungen zur Anrechnung des Partnereinkommens in einer Bedarfsgemeinschaft, dass arbeitslose Frauen in Arbeit vermittelt werden. Denn Arbeitslose, die aufgrund der Anrechnung des Partnereinkommens aus dem Leistungsbezug fallen, verlieren dadurch ihre Rechte als Erwerbslose und haben praktisch keinen Zugang zu Arbeitsförderungsmaßnahmen.


7.3.2011

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01.01.1970 - - Equal Pay Day 2010: SoVD und ver.di fordern Ende der Lohndiskriminierung von Frauen

SoVD und ver.di haben sich am 26. März in einer gemeinsamen Aktion am Equal Pay Day beteiligt und mehr Lohngerechtigkeit für Frauen eingefordert. "In Deutschland verdienen Frauen immer noch 23 Prozent weniger Lohn als Männer ? und dies trotz Ausübung gleicher oder vergleichbarer Tätigkeiten", erklärte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack. Da überdurchschnittlich viele Frauen im Niedriglohnsektor arbeiten, müsse vorrangig ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden. "Dies wäre ein großer Schritt zu mehr Lohngerechtigkeit", betonte Schliepack.

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01.01.1970 - - SoVD fordert: Armut alleinerziehender Frauen entschieden bekämpfen

Zum heutigen Internationalen Frauentag erklärt Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack:  

 In Deutschland tragen insbesondere alleinerziehende Frauen ein hohes Armutsrisiko. Aktuelle Zahlen zeigen deutlich, dass derzeit 40 Prozent aller Alleinerziehenden Hartz IV-Leistungen beziehen ? davon sind 90 Prozent Frauen. Die Gründe für dieses Ungleichgewicht sind vielfältig. Vor allem die mangelnden und nur wenig flexiblen Möglichkeiten der Kinderbetreuung verschärfen die Armut der betroffenen Frauen. Zudem führt die Tatsache, dass viele Frauen mit hohen Qualifikationen unterbezahlt und oftmals nur in befristeten Arbeitsverhältnissen oder im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, zu starker sozialer Benachteiligung.

Dieser Missstand muss entschieden und zielgerichtet bekämpft werden. Frauen, die alleinerziehend oftmals deutlich mehr leisten müssen als andere, dürfen nicht länger sozial schwächer gestellt sein.

Der SoVD ruft sowohl die Bundesregierung als auch die Regierungen der Länder dazu auf, endlich  bessere Bedingungen für eine vollständige Chancengleichheit von Frauen zu schaffen. Der SoVD fordert insbesondere die Bundesländer dazu auf, durch einen flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Zudem appellieren wir an die Arbeitgeber, flexible Arbeitszeiten anzubieten und Betreuungsangebote bereitzustellen.    



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01.01.1970 - - 90 Jahre frauenpolitisches Engagement im SoVD

Die Frauen im SoVD begehen am 26. Oktober 2009 ein Jubiläum: seit 90 Jahren engagieren sich Frauen im Sozialverband Deutschland für die Interessen von Frauen. Bei einer Veranstaltung in Berlin geht es am 26. Oktober nach einem kurzen historischen Rückblick um die frauenpolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist für SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack eine entscheidende Herausforderung der neuen Legislaturperiode. Dr. Ursula Engelen-Kefer wird in ihrem Vortrag "Von der Reservearmee in den Niedriglohnsektor" die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen unter die Lupe nehmen. Eine Podiumsdiskussion mit Politikerinnen aller Parteien wird deutlich machen, wie es mit der Frauenpolitik vier Wochen nach der Bundestagswahl weitergeht.

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01.01.1970 - - SoVD fordert: Finanzierung der Frauenhäuser sicherstellen

Der SoVD fordert eine bundeseinheitliche Finanzierung der rund 400 Frauenhäuser in Deutschland. "Wir fordern die Bundesländer auf, sich auf eine einheitliche Finanzierung zu verständigen, damit die Frauenhäuser langfristig abgesichert werden", forderte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack bei einer Sitzung der SoVD-Landesfrauensprecherinnen in Stendal. Jedes Jahr nutzen mehr als 40.000 Frauen mit ihren Kindern die Frauenhäuser als Zufluchtsort vor häuslicher Gewalt. Die Finanzierung der Anlaufstellen ist allerdings problematisch und in den Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt. Für eine bundesweit einheitliche und sichere Finanzierung haben sich alle Fraktionen des Bundestages ausgesprochen. "Den Worten müssen nun Taten folgen", erklärte Edda Schliepack.

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