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Rente

Präsident Adolf Bauer: „Sicherungsklausel muss mehr Schutz bieten!“

Der Sozialverband SoVD fordert einen automatisierten Schutzmechanismus für das Rentenniveau in Deutschland. Als Grund nennt der Verband die derzeitige Rechtslage. „Die gesetzlich festgelegte Niveausicherungsklausel muss verbindlich ausgestaltet werden. Bisher sieht diese Klausel lediglich wirkungsarme Maßnahmen gegen das abstürzende Rentenniveau vor. Eine konkrete Handlungspflicht besteht nicht“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Der Verbandschef schlägt eine Sicherungsklausel vor, die eine Untergrenze des Rentenniveaus von 50 Prozent gewährleistet.

„Damit das Sicherungsziel der gesetzlichen Rentenversicherung wieder Vorrang vor dem Ziel der Beitragssatzstabilität erlangt, gilt es die Niveausicherungsklausel durch einen Automatismus zu ergänzen. Damit bleiben Vertrauen und Akzeptanz in ein soziales Sicherungssystem erhalten, das sich in der Vergangenheit nachweisbar bewährt hat. Insbesondere in Krisen und Zeiten gesellschaftlicher Umwälzungen“, sagt Bauer.

03.07.2015


Rentenplus darf nicht täuschen

„Trotz der erfreulichen Rentenerhöhung in diesem Jahr drohen den Rentnerinnen und Rentnern längerfristig wieder geringere Anpassungen. Denn der politische Wille, das Rentenniveau weiter abzusenken, bleibt ungebrochen“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer zur heute vom Kabinett beschlossenen Rentenanpassung. Zudem ist aus Sicht des Sozialverbandes SoVD spätestens 2019 mit einer Anhebung des Beitragssatzes zu rechnen. „Deshalb fordern wir eine Politik, die den Fall des Rentenniveaus stoppt und das Ziel der lebensstandardsichernden Rente ins Auge fasst. Dies gilt insbesondere aufgrund der Krise der betrieblichen Altersvorsorge“, erklärt Bauer.

29.04.2015


Rentner nicht erneut enttäuschen

Die gut 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner können in den nächsten Jahren mit Rentenerhöhungen rechnen. So wurde am 17. November der Rentenversicherungsbericht 2014 von der Deutschen Presse-Agentur zitiert. Der SoVD hat die Ankündigung begrüßt und davor gewarnt, die Hoffnungen der Rentner zu enttäuschen.

 27.11.2014


SoVD-Stellungnahme zum Beitragssatz 2015

„Anstatt den Beitragssatz kurzfristig zu senken, muss die Bundesregierung die Chance nutzen und überfällige Leistungsverbesserungen nachholen. Aufgrund der positiven Kassenlage wäre insbesondere eine Abschaffung der Abschläge auf die Erwerbsminderungsrenten möglich und nötig.“ Das sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer am 6. November anlässlich der Ankündigung, den Rentenbeitragssatz im kommenden Jahr zu senken. „Wird der obere Grenzwert für die Rentenrücklage heraufgesetzt, steht der Entlastung für armutsgefährdete Rentner nichts im Weg. Dies wäre auch angesichts steigender Armutsrisiken eine Unterstützung zur richtigen Zeit“, so Bauer.

11.11.2014


Anpassung 2014

Die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland können zum 1. Juli mit einer realen Einkommensverbesserung rechnen. Nach einer Mini-Erhöhung um 0,25 Prozent im vorigen Jahr werden die Renten für die gut 16,6 Millionen Ruheständler im Westen Deutschlands nun um 1,67 Prozent angehoben. Im Osten steigen sie um 2,53 Prozent, nach 3,29 Prozent im Vorjahr. Der SoVD kritisierte, dass der Verlust an Kaufkraft der vergangenen Jahre nicht ausgeglichen werde. "Das Plus ist erfreulich, jedoch bleibt Handlungsbedarf für höhere Anpassungen bestehen", sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer der Nachrichtenagentur  REUTERS.

01.05.2014


Rentenbeitragssatz stabilisieren

Der SoVD begrüßt den geplanten Verzicht auf die Rentenbeitragssenkung. Den Beitragssatz bei 18,9 Prozent zu halten, sei zielgerecht, heißt es in einer Stellungnahme des SoVD. Der Satz, so Präsident Adolf Bauer, bleibe unter der 2004 gezogenen Grenze und ermöglicht zudem Leistungsverbesserungen. Diese seien unverzichtbar, um das Gleichgewicht in der Alterssicherung wiederherzustellen.

 01.03.2014

 

 


SoVD begrüßt Rentenpaket der Bundesregierung

Mit einer umfassenden Stellungnahme hat der SoVD die geplante Rentenreform der Bundesregierung begrüßt. "Wir  begrüßen die geplanten Leistungsverbesserungen bei der Rente ausdrücklich. Sie sind insbesondere aufgrund der massiven Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre dringend geboten. Jetzt muss der Kampf gegen die Altersarmut aufgenommen werden" sagte Verbandspräsident Adolf Bauer den Nachrichtenagenturen REUTERS, DPA und AFP.

01.02.2014

 

 


West-Rente könnte deutlicher steigen

"Sollten die Renten um zwei Prozent steigen, dann reicht das nicht aus, um die enormen Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre auszugleichen." Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heutigen Beratung des jährlichen Rentenberichts im Bundeskabinett. Verbandspräsident Bauer forderte die Abschaffung des Nachholfaktors. Würde er abgeschafft, könnte die Anpassung für die West-Rentner höher ausfallen. Der Ausgleichsfaktor, der auch als Nachholfaktor bezeichnet wird, soll die Anpassungsminderungen nachholen, die aufgrund von Nullrunden in der Vergangenheit nicht realisiert werden konnten. Die Kaufkraftverluste bei den West-Renten summieren sich nach SoVD-Berechnungen seit 2004 auf knapp 12 Prozent. Im Osten waren es im gleichen Zeitraum 8 Prozent.

01.12.2013

 

 


Hilfspaket gegen Altersarmut gefordert

Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer, die Altersarmut sei eine Gefahr, die nicht länger unterschätzt werden dürfe. Die Menschen spürten dies längst, bei ihnen sei viel Vertrauen verloren gegangen. "Nötig ist ein Hilfspaket, das sowohl einen besseren Aufbau von Rentenansprüchen als auch verstärkte Rentenleistungen umfasst", forderte Bauer. Neben einem gesetzlichen Mindestlohn gehörten dazu die Rückkehr zur lohnorientierten Rente sowie ein stabiles Rentenniveau über  50 Prozent. "Die Enttäuschung über die geplanten Rentenversprechen kurz vor der Wahl ist enorm, so Bauer.

01.10.2013

 

 


SoVD: Merkel soll Rentenbeitragssenkung verhindern

Der Sozialverband Deutschland hat an Kanzlerin Angela Merkel appelliert, die erneute Senkung des Rentenbeitragssatzes zu verhindern. Dazu müsste das Gesetz geändert werden. Eine mögliche Absenkung des Renten-Beitragssatzes von 18,9 auf bis zu 18,4 Prozent würde der Rentenkasse Beitragseinnahmen von rund sechs Milliarden Euro entziehen, heißt es in einem Schreiben des Sozialverbandes an Merkel. Dieses Geld solle besser für Leistungsverbesserungen und zur Aufstockung der Rücklage verwendet werden.

01.10.2013


Rentenverluste stoppen: SoVD legt Vorschläge für verbessertes Rentenniveau vor

Der Sozialverband SoVD warnt vor den Folgen weiterer Rentenverluste. "Es wird oft so getan, als seien die Rentenkaufkraftverluste das Ergebnis einer zwangsläufigen Entwicklung. In Wahrheit sind die mageren  Anpassungen der letzten Jahre politisch gewollt." Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer am 6. August in Berlin. Er stellte die Forderungen "Für eine lebensstandardsichernde gesetzliche Rente" vor. Mit fünf Forderungen zeigt der SoVD auf, wie der Wertverfall der Renten zu stoppen ist.

14.08. 2013

 

 


Koalition liefert Offenbarungseid

"Es ist fatal, die überfälligen Maßnahmen gegen Altersarmut einfach zu schieben." Das sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer der Nachrichtenagentur AFP am 6. Juni. Zuvor hatte die BILD-Zeitung berichtet, Spitzenvertreter von Union und FDP hätten sich nicht auf ein Teilpaket zur Rente einigen können. Das Scheitern der Rentenpläne wurde auch innerhalb der Koalition und von der Opposition kritisiert.

02.07. 2013

 

 


Hälfte der Renten liegt unter 700 Euro

Der SoVD hat angesichts der hohen Zahlen von Renten unterhalb des Hartz IV-Niveaus Alarm geschlagen. Präsident Adolf Bauer warf der schwarz-gelben Koalition vor, "mit Lippenbekenntnissen" in den Wahlkampf zu ziehen, anstatt ein "fest versprochenes Hilfspaket" auf den Weg zu bringen. Bauer verwies auf die SoVD-Forderung nach einem steuerfinanzierten "Rentenzuschuss".

02.07. 2013

 

 


SoVD-Stellungnahme zur Rentenanpassung 2013

Trotz der für den 1. Juli 2013 geplanten Rentenerhöhung von 0,25 Prozent müssen sich die Rentnerinnen und Rentner in den alten Bundesländern nach Berechnungen des SoVD auf einen spürbaren Kaufkraftverlust einstellen. Auf fast zwölf Prozent summieren sich die Verluste in den alten Bundesländern, heißt es in einer Stellungnahme.

02.05. 2013

 

 


SoVD fordert Abschaffung der Kürzungsfaktoren bei Renten

Der SoVD fordert die Abschaffung der Kürzungsfaktoren bei der Berechnung der Rentenhöhe. "Damit im Geldbeutel mehr von der Rente übrigbleibt, muss die Politik endlich Gegenmaßnahmen ergreifen", sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer der "Bild am Sonntag". Nach Berechnungen des SoVD müssten sich die Rentnerinnen und Rentner auf spürbare Kaufkraftverluste einstellen.

07.04. 2013

 

 


Armutsrenten: Bundesregierung duckt sich weg

"Das ist ein Abschied auf Raten. Entgegen früherer Ankündigungen steht die Rente jetzt bis nach der Bundestagswahl auf dem Abstellgleis." Dies erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der Ergebnisse des Koalitionsgipfels vom 21. März 2013. Es zeige sich, dass kein Gesetzentwurf gegen drohende Armutsrenten verabschiedet wird, betonte Bauer.

22.03. 2013

 

 


Rentenanpassung mit Licht und Schatten

Die Renten werden zum 1. Juli 2013 im Osten deutlicher steigen als im Westen. SoVD-Präsident Adolf Bauer kritisierte die fortgesetzt "massiven Kaufkraftverluste", die in diesem Jahr vor allem die Westrentnerinnen und -rentner treffen. Mit Blick auf die Ostanpassung sprach er von einem "positiven Signal" für die neuen Bundesländer.

20.03. 2013

 

 


Rentenprognose: Warnung vor späterer Ernüchterung

SoVD-Präsident Adolf Bauer hat die Rentner angesichts der neuen Rentenprognosen vor voreiligen Hoffnungen gewarnt. In den vergangenen Jahren sei dem Freudenrausch angekündigter Rentenanstiege stets eine "bittere Ernüchterung" gefolgt, sagte Bauer den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe.

01.12. 2012

 

 


Kanzlerin vor Scheinlösungen gewarnt

Vor dem Koalitionsgipfel hat der SoVD beim Rentenkonzept gegen Altersarmut vor Scheinlösungen gewarnt. Weder der Vorschlag einer Zuschussrente noch der einer Rente nach Mindesteinkommen seien geeignet, den Problemkreis zu durchbrechen, heißt es in einem Schreiben von Präsident Adolf Bauer an Kanzlerin Angela Merkel.

01.12. 2012

 

 


Stellungnahme zur Rentenbeitragssenkung

Der SoVD lehnt die von der Bundesregierung beschlossenen Rentenbeitragssenkung ab. In einer Stellungnahme fordert der Verband, einen Teil der zusätzlichen Beitragseinnahmen als notwendige Reserven anzulegen. Zudem sollten nötige Leistungsverbesserungen umgesetzt werden. Insbesondere die Abschaffung der Abschläge auf Erwerbsminderungsrenten müsse das Ziel sein.

01.11. 2012

 

 


'Basta' von Merkel gefordert

Der SoVD hat von Kanzlerin Angela Merkel ein Machtwort für ein Rentenniveau von mehr als 50 Prozent gefordert. "Die Kanzlerin sollte ihre Koalition mit einem "Basta" in der Rentendebatte zur Ordnung rufen", sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer der Neuen Osnabrücker Zeitung. Der SoVD forderte erneut einen steuerfinanzierten Rentenzuschuss anstatt der aus Beitrags- und Steuergeldern finanzierten Zuschussrente.

01.11. 2012

 

 


Sofortplan gegen Altersarmut gefordert

Der SoVD hat von der Bundesregierung einen Sofortplan gegen Altersarmut gefordert. Zunächst müsse die Absenkung des Rentenniveaus gestoppt werden, sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer der neuen Osnabrücker Zeitung. "Wenn am Ende des Rentendialogs eine Nullnummer steht, werden wir das der Politik nicht durchgehen lassen", warnte Bauer.

01.10. 2012

 

 


Leistungsniveau in der gesetzlichen Rente stabilisieren

"Die vorgeschlagene Beitragssenkung würde allein im Jahr 2013 in der gesetzlichen Rentenversicherung zu Beitragsmindereinnahmen in Höhe von 7,2 Mrd. Euro führen." Das geht aus einer SoVD-Stellungnahme zum Referentenentwurf für das geplante Beitragsgesetz 2013 hervor. In der Stellungnahme wendet sich der SoVD erneut gegen die geplante Beitragssatzsenkung von 19,6 auf voraussichtlich 19,0 Prozent. Der Verband fordert, die für die Senkung maßgebliche Obergrenze der Nachhaltigkeitsrücklage von 1,5 Monatsausgaben aufzuheben. Aus SoVD-Sicht wären dann Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rente möglich.

30.08. 2012

 

 


SoVD bewertet Rentenpaket als unzureichend

Als einen Vorschlag mit "wenig Licht und viel Schatten" hat der SoVD das von der Bundesregierung im August vorgelegte Rentenpaket kritisiert. Eine ausführliche Begründung der Kritikpunkte sowie Forderungen für wirksame Maßnahmen gegen die Altersarmut zeigt der SoVD in einer umfassenden Stellungnahme auf

30.08. 2012

 

 


Rentenzuschuss statt Zuschussrente

SoVD und ver.di haben ein alternatives Modell zur geplanten Zuschussrente der Bundesregierung vorgelegt. Das gemeinsame Positionspapier mit dem Titel "Rentenzuschuss statt Zuschussrente" zeigt auf, wie Versicherte, die gesetzlich, betrieblich oder staatlich gefördert privat für das Alter vorgesorgt haben, einen Teil ihrer Rente auch bei Grundsicherungsbezug behalten dürfen und insgesamt ein Alterseinkommen beziehen, das mit rd. 850 Euro deutlich oberhalb der Grundsicherung liegt. 

10.07. 2012

 

 


SoVD fordert Maßnahmen gegen den Wertverfall bei der Rente

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat eine Rückkehr zu lohnorientierten Rentenanpassungen gefordert. Der fortwährende Wertverfall bei den Renten durch Riester- und Nachholfaktor müsse ein Ende haben, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer beim 10. Deutschen Seniorentag in Hamburg. "Ohne diese beiden Kürzungsfaktoren wäre die Rentenanpassung mehr als doppelt so hoch ausgefallen und hätte fast fünf Prozent betragen", so Bauer. Zudem müsste der Nachhaltigkeitsfaktor abgeschafft werden. "Wegen der guten Konjunktur wirkt der Nachhaltigkeitsfaktor in diesem Jahr noch positiv. In den nächsten Jahren wird er sich aber zunehmend negativ auf die Rentenerhöhungen auswirken und für weitere Kaufkraftverluste sorgen", warnte der SoVD-Präsident.

07.05. 2012

 

 


Bündnis: Rentenangleichung Ost-West ist überfällig und bezahlbar

Eine beschleunigte politische Lösung für die Angleichung des Rentenwertes Ost forderte das "Bündnis für die Angleichung der Renten in den neuen Bundesländern" am Montag auf einer Pressekonferenz in Berlin. Zu dem Bündnis gehören acht Sozialverbände und Gewerkschaften. Das Bündnis legte erneut seinen gemeinsamen Vorschlag für eine stufenweise Angleichung der Rentenwerte vor. Das sei auch bezahlbar, betonte Klaus Michaelis, Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses des Sozialverbandes Deutschland (SoVD).

23.04. 2012

 

 


Vorschläge der Bundesregierung helfen nicht gegen Altersarmut

Der von der Bundesregierung vorgelegte  "Entwurf eines Gesetzes zur Anerkennung der Lebensleistung in der Rentenversicherung" bleibt aus Sicht des SoVD im Kampf gegen die Altersarmut wirkungslos. "Die im Referentenentwurf vorgeschlagenen Maßnahmen stellen zwar Leistungsverbesserungen dar, lassen den dringenden Handlungsbedarf zur Verhinderung von Altersarmut jedoch weit gehend ungelöst." Der SoVD fordert neben der Einführung eines gestaffelten Rentenfreibetrags in der Grundsicherung insbesondere eine bessere rentenrechtliche Absicherung in der Erwerbsphase. Der Verband weist zudem auf eine obligatorische Absicherung der Selbständigen in der gesetzlichen Rentenversicherung sowie auf verstärkte Leistungen in der Rentenbezugsphase hin.  

10.04. 2012

 

 


Rentenanpassung zum 1. Juli 2012 könnte höher ausfallen

Die Rentenanpassung zum 1. Juli 2012 könnte ohne den Ausgleichfaktor deutlich höher ausfallen. Dies geht aus der SoVD-Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales  für die Rentenwertbestimmungsverordnung 2012 hervor. Insbesondere für die Rentnerinnen und Rentner in den neuen Bundesländern fällt die Anpassung schmaler aus als noch zu Jahresbeginn laut Presseberichten angenommen.

29.03. 2012

 

 


Rentenvorschlag der EU-Kommission geht an der Realität vorbei

Die Europäische Kommission hat Vorschläge für ein höheres Renteneintrittsalter unterbreitet. Für den Sozialverband Deutschland (SoVD) gehen die Vorstellungen in Brüssel an der Realität vorbei. SoVD-Präsident Adolf Bauer kritisierte die Forderung der Kommission, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln.

16.02. 2012

 

 


Sozial-Info zum Rentendialog: SoVD bringt Vorschläge ein

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat im Rahmen des Rentendialogs der Bundesregierung Forderungen zur Vermeidung von Altersarmut aufgestellt. Das aktuelle "Sozial-Info zum Regierungsdialog Rente" zeigt die SoVD-Standpunkte kompakt auf.

31.01. 2012

 

 


Altersarmut bekämpfen statt Witwenrente kürzen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat dem Vorschlag der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), die Witwenrente zu kürzen, eine Absage erteilt. "Anstelle von Kürzungsvorschlägen gehören Maßnahmen gegen die Gefahr der Altersarmut auf die politische Tagesordnung", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.

16.01. 2012

 

 


Altersarmut rechtzeitig Einhalt gebieten

 

"Der Regierungsdialog muss Ergebnisse liefern, die den betroffenen Menschen auch wirklich helfen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der Fortsetzung des Regierungsdialogs Rente in einer Pressemitteilung. Der Präsident des Sozialverbands forderte die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente.

14.12. 2011

 

 


Riester-Rente lässt Niedrigverdiener außen vor

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert eine Rückkehr zur lohnorientierten Rentenanpassung. "Zehn Jahre Riester-Rente zeigen, dass das Konzept der Lebensstandardsicherung über drei Säulen für viele Menschen nicht aufgeht", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heute veröffentlichten Bilanz des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung über zehn Jahre Riester-Rente.

23.11. 2011

 

 


Sozialverwaltungsverfahren nicht auf Kosten sozialer Rechte reformieren

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) wendet sich gegen eine Reform der Sozialverwaltungsverfahren zu Lasten sozialer Rechte der Betroffenen. Dies geht aus einer SoVD-Stellungnahme zu einem entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung hervor. Insbesondere den geplanten Verzicht auf Rentenanpassungsmitteilungen im Fall von Nullrunden lehnt der Sozialverband ab.

31.10. 2011

 

 


SoVD im Dialog mit der Bundesregierung

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat sich mit eigenen Vorschlägen zum Regierungsdialog Rente positioniert. Im Mittelpunkt steht das SoVD-Konzept für mehr soziale Sicherheit im Alter.

 24.10. 2011

 

 


Altersarmut an der Wurzel packen

 

"Der SoVD begrüßt, dass die Bundesregierung unsere Vorschläge für einen wirkungsvollen Kampf gegen die Altersarmut prüft und zum Dialog bereit ist", teilte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute anlässlich der Fortsetzung des Rentendialogs in einer Pressemitteilung mit. Die bisherigen Ankündigungen der Bundesarbeitsministerin reichten nicht aus, um die Gefahr der Altersarmut zu bekämpfen, betonte Bauer.

 

 15.9. 2011

 

 


Rentendialog muss wirksame Maßnahmen gegen Altersarmut liefern

 

"Die Bundesregierung muss jetzt ein wirksames Konzept gegen die wachsende Gefahr einer massiven Ausbreitung der Altersarmut vorlegen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute anlässlich des Auftakts zum Rentendialog der Bundesregierung. Bauer forderte zusätzliche Leistungen, die auch wirklich bei den von Altersarmut betroffenen Menschen ankommen.

 7.9. 2011

 

 


SoVD fordert: Wertverfall der Renten stoppen!

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor einem dramatischen Niedergang der gesetzlichen Rente. "Die Anpassung zum 1. Juli zeigt auf alarmierende Weise, dass die Rente selbst dann auf der Strecke bleibt, wenn die Wirtschaft boomt", kritisierte SoVD-Präsident Adolf Bauer heute anlässlich der Präsentation des Protestplakates "Und wie müssen Sie Ihre Rente aufbessern?" in Berlin. "Nullrunden, Minianpassungen, ausufernde Belastungen in der Kranken- und Pflegeversicherung sowie steigende Inflation haben seit 2004 zu einem Rentenkaufkraftverlust von mehr als zehn Prozent geführt. Das Angstbarometer steigt und erreicht inzwischen Höchstwerte, denn viele Rentnerinnen und Rentner fürchten den sozialen Abstieg", so Bauer. Der Sozialverbandspräsident forderte die Bundesregierung auf, den Wertverfall der Renten durch entschlossenes Handeln zu stoppen und das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung wieder herzustellen.

Mit einem provokanten Bildmotiv versinnbildlicht der SoVD die Abstiegsängste der Rentnerinnen und Rentner auf einem 7,30 x 8,00 Meter umfassenden Großflächenplakat und zeigt den drängenden Handlungsbedarf deutlich auf.

 30.6. 2011

 

 


Rente mit 67 bleibt unverantwortbar

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor den Auswirkungen der Rente mit 67. "Wer glaubt, die Rente mit 67 sei eine vernünftige Antwort auf den demographischen Wandel, ist auf dem Holzweg", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heutigen Forderung der "Wirtschaftsweisen", die Rente mit 67 beizubehalten.

18.5. 2011

 

 


Rentner werden beim Wirtschaftsaufschwung ausgebootet

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die diesjährige Rentenanpassung als unzureichend kritisiert. "Durch steigende Beitragsbelastungen, Nullrunden und geringfügige Rentenanpassungen werden sich die Kaufkraftverluste seit 2004 in diesem Jahr auf mehr als zehn Prozent summieren", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.

 

13.4. 2011

 

 


Mini-Rentenerhöhung ist nur weiße Salbe

In einer Pressemitteilung warnt SoVD-Präsident Adolf Bauer vor einer zu geringen Rentenanpassung 2011. "Ein leichtes Ein-Prozent-Plus ist angesichts der jahrelangen Kaufkraftverluste bei den Renten nur weiße Salbe und liegt deutlich unter der allgemeinen Lohnsteigerung", so Bauer.

4.3. 2011

 

 


Rentenhinzuverdienst soll von Einschnitten ablenken

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) warnt vor vor Ablenkungsmanövern in der Rentenpolitik. "Die höheren Hinzuverdienstgrenzen sind nicht mehr als ein PR-Coup, mit dem die anstehenden Abzüge für die Rentner weichgezeichnet werden sollen", betont SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung.

31.1. 2011

 

 


Rente mit 67 ist ein verhängnisvoller Irrweg

"Die Rente mit 67 ist nicht vertretbar und darf nicht gestartet werden", warnt SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der Veröffentlichung des Prüfberichtes der Bundesregierung zur Rente mit 67.

17.11.2010

 

 


SoVD-Stellungnahme zur Altersarmut

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat im Rahmen einer öffentlichen Anhörung von Sachverständigen im Deutschen Bundestag zum Thema Altersarmut Position bezogen.

 27.9.2010.


Offener Brief an die Mitglieder des Bundestages

In einem offenen Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages bezieht SoVD-Präsident Adolf Bauer zu der von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle entfachten Debatte um die Rücknahme der so genannten Rentengarantie Position.
Die Stellungnahme des SoVD ist unterlegt mit Zahlen, die den zum Teil dramatischen Rückgang der Rentenzahlbeträge deutlich machen. Bei den Neurentnern lag der durchschnittliche Zahlbetrag 2008 nur noch bei 865 Euro; bei den Beziehern von Erwerbsminderungsrenten waren es ganze 780 Euro monatlich.

Der SoVD-Präsident weist in seinem Schreiben auf den permanenten Wertverfall der Renten durch Nullrunden und geringfügige Anpassungen hin: "Durch die zusätzliche Belastung durch Beitragssteigerungen in der Kranken- und Pflegeversicherung haben die Renten allein in den Jahren 2004 bis 2008 zehn Prozent an Kaufkraft verloren." Die Kürzungsfaktoren in der Rentenanpassungsformel und ausufernde Niedriglohnsektoren benennt Bauer als die zentralen Ursachen hierfür.
Bauer begrüßt, dass die Bundeskanzlerin die Forderung nach einer Abschaffung der Rentengarantie umgehend zurückweisen ließ. In Richtung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle stellt der SoVD-Präsident fest: "Wer sich ernsthaft und glaubwürdig für lohnorientierte Rentenanpassungen ausspricht, muss auch für die Abschaffung der Kürzungsfaktoren und eine ausreichende Lohnentwicklung eintreten."


Rentennullrunde: SoVD fordert Abschaffung der Kürzungsfaktoren

Die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland erwartet in diesem Jahr eine weitere Nullrunde. Ausschlaggebend sind insbesondere statistische Sondereffekte im Zusammenhang mit der Kurzarbeit.  "Allein die Rentengarantie gewährleistet, dass in diesem Jahr eine Rentenkürzung wegen der krisenbedingt rückläufigen Lohnentwicklung ausbleibt", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Pressemitteilung. Gleichwohl sei die Nullrunde kein Grund zum Jubeln, da die Kaufkraft der Rentner nach den Jahren 2004 bis 2006 erneut geschwächt werde. "Durch Nachholfaktor und Riesterfaktor drohen den Rentnerinnen und Rentnern in den kommenden Jahren weitere Nullrunden", warnte Bauer. Es sei deshalb notwendig, sowohl den Riester- als auch den Nachholfaktor mit sofortiger Wirkung abzuschaffen, um weitere Kaufkraftverluste zu vermeiden.


Dritter Monitoring-Bericht zeigt: Rente mit 67 ist nicht vertretbar

Die Voraussetzungen für die Rente mit 67 sind nicht gegeben. Dies zeigt der dritte Monitoring-Bericht des "Netzwerks für eine gerechte Rente", in dem  SoVD, DGB, Volkssolidarität, VdK und weitere Verbände organisiert sind. "Viele ältere Arbeitnehmer haben schon jetzt oftmals keine realistische Chance, auch nur bis 65 zu arbeiten. Für sie bedeutet das höhere Renteneinstiegsalter eine weitere Kürzung mit schweren Folgen", warnt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Der SoVD fordert, die Rente mit 67 im kommenden Jahr nach der vom Gesetz vorgesehenen Prüfung zurückzuziehen. Bis dahin sollte die Rente mit 67 umgehend ausgesetzt werden.  


Adolf Bauer

SoVD: Den Rentnern wird nichts geschenkt!

SoVD-Präsident Adolf Bauer begrüßt, dass die Bundesregierung mit der Rentenschutzklausel ein Sinken der Renten ausgeschlossen hat. Er warnte angesichts der Debatte um die Rentenschutzklausel davor, Jung und Alt in der Rentenpolitik gegeneinander auszuspielen. Dafür gebe es überhaupt keinen Anlass. Bauer wies darauf hin, dass jede Rentenkürzung auch zu Lasten künftiger Rentnergenerationen gehe. Jede Rentenerhöhung wirke auch für künftige Rentner positiv. Der SoVD-Präsident betonte: "Den Rentnern wird mit der Rentenschutzklausel nichts geschenkt. Fakt ist, dass die Rentner die Kosten der Schutzklausel mittragen." Denn verhinderte Rentenkürzungen werden mit späteren Rentenerhöhungen verrechnet. Der SoVD fordert daher, die Rentengarantie nachzubessern.


Rentenerhöhung kann nicht über drohende Nullrunden hinwegtäuschen

Die Renten steigen am 1. Juli 2009 um 2,4 Prozent in Westdeutschland und um 3,38 Prozent in Ostdeutschland. "Das ist erfreulich, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den nächsten Jahren erneute Nullrunden zu erwarten sind," erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Die diesjährige Rentenerhöhung komme durch eine sehr gute Lohnentwicklung 2008 und durch das Aussetzen des Riesterfaktors zustande. Die rentenkürzende Wirkung des Riesterfaktors in Höhe von 0,6 Prozent wird aber nur auf spätere Jahre verschoben. "Die Rentenkürzungen von 2008 und 2009 sind nur aufgeschoben, nicht aufgehoben", stellte Bauer fest. Der SoVD fordert eine Abschaffung der willkürlichen Rentenkürzungsfaktoren.


SoVD legt Konzept einer Mindestsicherung gegen Altersarmut vor

SoVD-Präsident Adolf Bauer und SoVD-Experte Klaus Michaelis haben bei einer Pressekonferenz in Berlin ein Konzept für eine Mindestsicherung vorgelegt, das Altersarmut wirksam bekämpft. Das Konzept ist ein entscheidender Beitrag zur Vermeidung von Altersarmut für Niedriglohnbeschäftigte, Langzeitarbeitslose und Erwerbsminderungsrentner. Das SoVD-Konzept verbindet eine Mindestsicherung in der Rentenversicherung mit einem Freibetrag für die gesetzliche Rente in der Grundsicherung. Damit wird auch sichergestellt, dass Rentnerinnen und Rentner, die in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, ein Alterseinkommen über dem Grundsicherungsniveau erhalten.


SoVD-TV: Altersarmut in Deutschland

Gegen Altersarmut. Für gute Renten. Der SoVD setzt sich für Sie ein.





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