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13-2-2005 - Werner Stadler

13.02.2005 - Leserbrief von Werner Stadler

zum Thema: Zusammenarbeit SoVD und VdK

Sehr geehrte Damen und Herren, es freut mich zu lesen, dass VDK und SoVD enger als bisher zusammenarbeiten wollen sowie eine Fusion für die Zukunft anstreben. Das wird zwar sicherlich organisatorische Probleme nach sich ziehen, da der VDK in Landesverbänden, also anders als der SoVD organisiert ist, aber das sollte kein unlösbares Problem dabei sein. Mit einer Dachgesellschaft wäre das sicherlich gut zu lösen. Dieser Zusammengang war schon lange überfällig. Vor allem ist es wichtig, dass beide Sozialverbände nun mit gleicher Sprache sprechen, gemeinsame Erklärungen abgeben. Desweiteren finde ich es sehr wichtig, dass beide Sozialverbände - gemeinsam - an den Problemen Hartz IV bzw. Arbeitslosengeld II dranbleiben, damit die noch ungelösten Problemfälle, die der SoVD sehr gut beschrieben hat, gelöst werden. Des weiteren sollten die beiden Verbände gemeinsam einer Verschlechterung für die zuküftigen Rentner versuchen entgegenzuwirken. Es darf keine Heraufsetzung der Altersgrenze geben. Welcher AG (Arbeitgeber) stellt denn ältere AN (Arbeitnehmer) ein? Keiner, von den wenigen Ausnahmen, die es gibt, mal abgesehen. Ältere nicht mehr so leistungsfähige AN werden eher versucht aus dem Betrieb zu drängen, die Politiker sind viel zu weit von der Wirklichkeit entfernt. Die Betriebe suchen doch nur noch olympiareife MA (Mitarbeiter), wer da nicht mithalten kann, der hat eben Pech gehabt, Arbeitslose stehen ja genügend vor der Tür, die Arbeit suchen. Entweder abrakern oder gehen - finito. Dann noch länger arbeiten ??? Kürzeres Arbeiten wäre angesagt, also genau das Gegenteil, wer nicht mehr kann, sollte gehen können, und zwar in Rente. Aber das wurde ja vom Gesetzgeber auch erschwert. Schwerbehinderte können auch erst mit 63 gehen, hier hätte man 60 lassen sollen. Langjährig Beschäftigte können auch erst mit 63, frühestens mit 62 gehen. Diese Heraufsetzung der Altersgrenzen war vollkommen falsch. Auch hier müssen sich die beiden Sozialverbände mehr für die Betroffenen einsetzen und ihren Einfluss mehr bei den Regierenden geltend machen. Kopfpauschale auch so ein Thema ... Der Vorstand zahlt das gleiche wie die Putzfrau, wo bleibt da die Solidarität? Die Geringferdiener aus dem Steuersäckel entlasten .... Wird auch schlecht funktionieren, den das Steuersäckel ist leer ... also auch keine gute Idee der Befürworter der Kopfpauschale. Ich fürchte nur, dass dies für die Krankenkasse und die Pflegekasse kommen wird, leider. Wir, die kleinen, sind halt immer die Dummen. Ich finde es gut, dass sich nun der Sozialpolitiker Seehofer auf andere Art und Weise für die kleinen Leute einsetzt, dass er für den Vorstand im VDK Landesverband Bayern zur Wahl stellt. Machen Sie weiter so wie bisher, gemeinsam mit dem VDK. Mit freundlichen Grüßen Werner Stadler Ich bin übrigens VDK Mitglied ...




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