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Tolle Ideen für das große Jubiläumsjahr

Hier die Beschreibung des Bildes

Der 91-jährige Ehrengast Anton Kupka überraschte die Gäste - über seine ausgezeichnete Wettbewerbsidee hinaus - mit einer Schatulle edler Damenbroschen. Foto: Laurin Schmid

Um den Gliederungen unterstützende Anregungen für Veranstaltungen und Aktionen im großen Jubiläumsjahr 2017 zu geben, rief der SoVD-Bundesverband in der Mai-Ausgabe der SoVD-Zeitung zu einem bundesweiten Ideenwettbewerb auf. Das Motto der Aktion lautete: „100 Jahre Einsatz für soziale Gerechtigkeit“. Die feierliche Auszeichnung der besten Konzepte fand im Rahmen des BVT-Gala-Abends am 7. November durch Bundesschatzmeister Bruno Hartwig statt.

„Ich habe die große Freude, die vier Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs zu ehren“, hieß Bundesschatzmeister Bruno Hartwig die Preisträgerinnen und Preisträger willkommen. Diese waren als Gäste geladen, um ihre Urkunde persönlich in Empfang zu nehmen, oder hatten Vertreterinnen und Vertreter entsandt, die an der Projektentwicklung beteiligt waren.

Ideen dienen als unterstützende Anregung für alle Gliederungen

Als ersten Preisträger des Ideenwettbewerbs begrüßte Bruno Hartwig Rudolf Dyk, Beisitzer im SoVD-Ortsverband Kirchweyhe. Der Ortsverband aus dem Landesverband Niedersachsen wird das Jubiläum zum Anlass nehmen, in Kooperation mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei eine Knochenmarktypisierungs-Aktion in allen Kreis- und Ortsverbänden durchzuführen. Die DKMS, die sich die Unterstützung von Blutkrebspatienten zur Aufgabe gemacht hat, hat derzeit über 4,2 Millionen registrierte Spenderinnen und Spender.

„Ohne Zweifel befinden sich darunter auch jetzt schon Spenderinnen und Spender aus unseren Reihen. Uns gefällt der Gedanke, dass sich weitere Ortsverbände angesprochen fühlen könnten, im Jubiläumsjahr in Eigeninitiative Aktionen zur Typisierung durchzuführen“, begründete Hartwig die Entscheidung der Jury. Rudolf Dyk nahm als Projektbeteiligter die Auszeichnung zudem stellvertretend für Rita Wegg, 1. Vorsitzende des Ortsverbandes, entgegen, die Initiatorin der Idee war, aber persönlich nicht anwesend sein konnte.

Ein besonderer Ehrengast war Anton Kupka. Der 90-jährige Preisträger war aus dem SoVD-Ortsverband Stuttgart-Mitte angereist. Kupka gehört dem Verband seit 1989 an. „Die Jury hat besonders die Kreativität beeindruckt, mit der Sie anlässlich des Jubiläums einen Ehrenteller entworfen haben“, stellte der Bundesschatzmeister die Idee Kupkas vor. „Vier verschiedene Wahrzeichen, die Farbkombinationen schwarz-weiß-rot und schwarz-rot-gold zeigen uns den langen Weg der 100 Jahre an.“

Die dritte Preisträgerin, Bärbel Badstehn-Friedrich aus dem SoVD-Ortsverband Lübeck-Schlutup, erhielt ihre Urkunde für den Vorschlag, anlässlich des Jubiläums mit dem Ortsverband eine ganztägige Veranstaltung in der Lübecker Innenstadt durchzuführen und den Erlös der Hospiz-Stiftung für ihre wichtige Arbeit zur Verfügung zu stellen.

Anerkennender Beifall für alle Preisträgerinnen und Preisträger

Die Auszeichnung für den vierten Preisträger, Rolf-Dieter Frantz, der leider nicht persönlich anwesend sein konnte, nahm statt seiner Peter Schilling, 1. Vorsitzender des Kreisverbandes Mittelrhein, entgegen. Frantz ist 91 Jahre alt und seit 1948 SoVD-Mitglied im Ortsverband Koblenz-Lahnstein. Der ehemalige Postbeamte wurde für seine Idee geehrt, zum Jubiläum eine Sonderbriefmarke mit Sonderstempel zu beantragen – wenn auch der Verband bereits Vorbereitungen zur Erlangung einer Sonderbriefmarke getroffen hat. Alle Preisträgerinnen und Preisträger wurden von den Gästen mit anerkennendem und lang anhaltenden Applaus bedacht.

Den Unterhaltungsteil des festlichen Abends bestritt im Anschluss an die Preisverleihung und das gemeinsame Abendessen der Kabarettist Erich Fromme.

Zur Ausgabe Dezember 2015 der SoVD-Zeitung




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