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Für eine inklusive Gesellschaft

Hier die Beschreibung des Bildes

Stolz auf die Werte und die Tradition des Verbandes: SoVD-Präsident Adolf Bauer (im Bild mit Bundesgeschäftsführerin Stephanie Rinke) startet in seine vierte Amtsperiode. Foto: Wolfgang Borrs

Der SoVD hat auf seiner 20. Bundesverbandstagung (BVT) den sozialpolitischen Kurs für die nächsten vier Jahre festgelegt. Neben dem Grundsatzprogramm wurde die Resolution „Inklusion wagen – Solidarität gewinnen“ verabschiedet. Ein klares Zeichen setzte der Verband mit einer Erklärung zur Flüchtlingsthematik. Der SoVD-Präsident wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Adolf Bauer führt den Verband seit 2003. Mit seiner Wiederwahl startet der 75-Jährige in seine vierte Amtsperiode. Die Delegierten aus 12 Landesverbänden wählten zudem einen neuen Bundesvorstand. Die BVT stellt das höchste beschlussfassende Gremium des Verbandes dar und tritt alle vier Jahre zusammen.

In Anwesenheit zahlreicher prominenter Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik sowie von befreundeten Organisationen sagte Adolf Bauer in seiner Grundsatzrede: „Wir haben eine Geschichte, einen Wertekanon und eine fast 100 Jahre alte Tradition, auf die wir stolz sein können. Diese verpflichten uns, für die Schwachen einzustehen und politisch unbequem zu bleiben.“ Im Jahr 2015 sei der SoVD bundesweit ein anerkannter Ratgeber im Sozialrecht, biete ein Zuhause für Menschen, die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten suchten, sei Sprachrohr der von sozialen Härten betroffenen Menschen und zudem gefragter Kritiker, Forderer und Sachverständiger in der Sozialpolitik auf Kreis-, Landes- und Bundesebene.

Menschen in Not nicht gegeneinander ausspielen

Mit Blick auf die Flüchtlingskrise warnte der SoVD-Präsident davor, Menschen gegeneinander auszuspielen. „Viele unserer Mitglieder sind auf die Leistungen des Sozialstaates besonders angewiesen. Sie erwarten von uns mit Recht, dass wir uns weiterhin mit aller Kraft für sie und ihre berechtigten Interessen einsetzen.“Bauer betonte gleichzeitig: „Mit über 560?000 Mitgliedern sind wir, der Sozialverband Deutschland, eine Kraft, die Zivilgesellschaft mitgestaltet und Debatten prägt. Deswegen bin ich stolz und dankbar, dass SoVD-Mitglieder in vielen Landes-, Kreis- und Ortsverbänden auf geflüchtete Menschen zugehen, sie willkommen heißen und ihnen bei der Integration in unsere Gesellschaft helfen.“

Motto ist Wegweiser zu einer inklusiven Gesellschaft

Bauer bezeichnete das BVT-Motto „Inklusion wagen – Solidarität gewinnen“ als Wegweiser und als Maßstab sozialpolitischer Gesetzgebung in Richtung einer inklusiven Gesellschaft. Als Ziel formulierte er auch die Stärkung der internen Strukturen, insbesondere der kleineren SoVD-Landesverbände.

Zur Ausgabe Dezember 2015 der SoVD-Zeitung




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