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Eine Stärkung des Verbandes in der Mitte

Hier die Beschreibung des Bildes

Kerstin Römer (Mitte), 1. Landesvorsitzende des fusionierten SoVD-Landesverbandes Mitteldeutschland, mit dem Landesvorstand, den Regionalvertretern und Landesgeschäftsführer Holger Güssau.
Foto: Steffi Rose

Im Rahmen dreier außerordentlicher Landesverbandstagungen haben sich die drei ehemaligen SoVD-Landesverbände Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen am 14. Oktober in Weimar zum SoVD-Landesverband Mitteldeutschland zusammengeschlossen. Die Fusion erfolgte nach langen gemeinsamen Beratungen der Landesvorstände, des Präsidiums und des Bundesvorstandes. Ziel ist die nachhaltige Strukturstärkung des Verbandes in der Mitte Deutschlands. Die Delegierten stimmten jeweils mit überwältigender Mehrheit für den Zusammenschluss.

„Nicht nur in den Landesverbänden selbst, sondern auch im Bundesverband haben wir lange nach wirkungsvollen Maßnahmen gesucht, um Ihre Landesverbände zu stabilisieren“, machte SoVD-Präsident Adolf Bauer in seiner Eröffnungsansprache deutlich. „Ich habe nicht nur die Hoffnung, sondern ich bin mir sicher, dass mit dieser Fusion Ihre Landesverbände und damit der Verband insgesamt zukunftssicher gestaltet werden kann. (...) Der SoVD ist auch aus dem Grund so stark, weil er bundesweit vertreten ist.“

Umbenennung in SoVD-Landesverband Mitteldeutschland

Die Fusion der Landesverbände selbst erfolgte in mehreren Schritten. Zunächst benannte sich der SoVD-Landesverband Sachsen-Anhalt um in „SoVD-Landesverband Mitteldeutschland“. Die Umbenennung beschlossen die Delegierten einstimmig. In einem weiteren Schritt erklärten sich die Delegierten mit überwältigender Mehrheit bereit, mit den Landesverbänden Thüringen und Sachsen zu fusionieren.

Kerstin-Römer, 1. Vorsitzende des ehemaligen Landesverbandes Sachsen-Anhalt und jetzt 1.Vorsitzende des SoVD-Landesverbandes Mitteldeutschland, bezeichnete die Fusion als „historischen Tag“. Sie sagte:„Durch die Fusion erreichen wir eine Stärkung unseres Verbandes in der Mitte Deutschlands.“

Regionalvertreter gewählt für die Interessenwahrnehmung

In der nachfolgenden außerordentlichen Landesverbandstagung des ehemaligen SoVD-Landesverbandes Sachsen erklärten sich die Delegierten einstimmig bereit, dem SoVD-Landesverband Mitteldeutschland beizutreten. Anschließend wurden drei Regionalvertreter gewählt, die in den gemeinsamen Landesvorstand entsendet werden, um die Interessen ihrer Region wahrzunehmen.

Bei der dritten außerordentlichen Landesverbandstagung beschlossen die Delegierten des ehemaligen SoVD-Landesverbandes Thüringen ebenfalls den Beitritt in den SoVD-Landesverband Mitteldeutschland und wählten drei Regionalvertreter. Diese repräsentieren ihre landsmännischen Interessen und stehen für die zahlreichen Aufgaben ein, die bis zur nächsten ordentlichen Landesverbandstagung anstehen.

Herausforderungen in den neuen Bundesländern

„Sie haben alle heute die Chance, Ihre Gliederungen zu einer stabilen und sicheren Basis für die politischen Herausforderungen der Zukunft zu machen“, bewertete Adolf Bauer den Zusammenschluss. Dabei betonte der SoVD-Präsident, dass der Verband gerade in den neuen Bundesländern besonders gefordert sei. Bauer verwies in diesem Zusammenhang auf den niedrigen Durchschnittslohn im Osten, die noch nicht vollständig angepassten Rentenleistungen und die Kindererziehungszeiten, die im Osten noch nicht gleichermaßen anerkannt würden.

„Wir dürfen nicht nachlassen. Wir müssen uns stark machen für diejenigen Menschen, die durch schlechte politische Entscheidungen oder gesellschaftliche Fehlentwicklungen an den Rand gedrängt werden“, mahnte Bauer.

Als Tagungspräsident und Wahlleiter aller Tagungen fungierte SoVD-Präsidiumsmitglied Ernst-Bernhard Jaensch, den die Delegierten einstimmig dazu gewählt hatten.

Zur Ausgabe November 2014 der SoVD-Zeitung




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