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Damit Politik sich verändert

Hier die Beschreibung des Bildes

Vor der Bundestagswahl beschäftigen wichtige Fragen Alt und Jung gleichermaßen: Werde ich von meiner Rente leben können? Was ist, wenn meine Eltern auf Pflege angewiesen sind? Foto: Creativemarc / fotolia; Montage: SoVD

Seit Monaten befindet sich Deutschland im Wahlkampf. Der SoVD hat verstärkt Druck in Richtung Politik gemacht und einen dringenden Kurswechsel in der Sozialpolitik gefordert. Auch die mehr als eine halbe Million SoVD-Mitglieder hoffen auf Veränderung. Am 22. September ist es soweit, dann wird ein neuer Bundestag gewählt. An diesem Tag entscheiden die Bürgerinnen und Bürger darüber mit, wer künftig regiert. Der SoVD hat eine klare Vorstellung davon, wie es in unserem Land zugehen sollte: sozial, solidarisch, gerecht.

Im Vorfeld der Wahl hatte der SoVD verschiedene Forderungen aufgestellt und diese in Form von Wahlprüfsteinen an die politischen Parteien verschickt. Wie diese darauf reagiert haben, stellen wir Ihnen auf den Seiten 4 bis 6 in dieser Ausgabe vor.

Für eine Bürgerversicherung

Zu den zentralen Forderungen des SoVD gehört unter anderem die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Durch sie sollen bisher bestehende Ungerechtigkeiten überwunden werden. Gleichzeitig würde damit dem immer stärker propagierten Trend hin zu privater Vorsorge bzw. Zuzahlung Einhalt geboten. Übergeordnetes Ziel der Politik muss es sein, allen Menschen den Zugang zu einer hochwertigen medizinischen und pflegerischen Versorgung zu ermöglichen.

Soziale Sicherheit im Alter

Es muss endlich Schluss sein mit den anhaltenden Kaufkraftverlusten für Rentnerinnen und Rentner. Der SoVD fordert daher von der Politik eine Rückkehr zur lohnorientierten Rentenanpassung sowie grundsätzlich eine soziale Rentenpolitik mit Weitblick.

Mindestlöhne schaffen

Gerade vor dem Hintergund zunehmender Altersarmut gilt es, die Fehlentwicklungen am Arbeitsmarkt zu beseitigen. Niedrige Löhne führen nicht nur dazu, dass Menschen selbst von einer Vollzeitstelle kaum noch ihren Lebensunterhalt bestreiten können, sie haben auch eine niedrige Rente zur Folge. Der SoVD setzt sich daher für eine Umwandlung von prekärer Beschäftigung in normale Arbeitsverhältnisse ein und fordert einen bundesweiten Mindestlohn von wenigstens 8,50 Euro pro Stunde.

Diese und andere Themen bewegen die Menschen und bestimmen die Wahl am 22. September. Sie müssen von den Vertretern aller Parteien ernst genommen werden ? damit Politik sich verändert.

 

Zur Ausgabe 2013 der SoVD-Zeitung




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