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02.03.2009 - B. Hofmeister

02.03.2009 - Leserbrief von B. Hofmeister

Im Kommentar "Zu kurz gedacht ?" kritisiert veo aus pädagogischer Sicht zu Recht den "schlichtweg unreflektiert(en)" Ansatz der Bundesbildungsministerin Schavan, pädagogisch unerfahrene Top-Fachleute als "Retter" in die Schulen zu schicken, um der Bildungsmisere entgegenzusteuern. Ich möchte den Ausführungen ein ironisches Schmankerl anfügen: Eigentlich sollte man Schavans Vorschlag aufgreifen und erweitern, indem man Top-Manager etc. nicht nur in naturwissenschaftlichen Fächern, sondern vor allem im Politik- und Ethik- (Worte und Normen-) Unterricht einsetzt. Denn wer könnte wohl nach dem Motto "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir" besser, weil lebensnäher, den Schülern das marktwirtschaftliche System beibringen? Die Schüler könnten lernen, ohne Gewissensbisse und ohne Verantwortungsgefühl für sozial Schwächere und Abhängige, die Profitmaximierung anzustreben, und zwar ohne eigenes Risiko, da Gewinne privatisiert, Verluste aber sozialisiert werden.
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