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14.06.2007 - Klaus Lehmann

14.06.2007 - Leserbrief von Klaus Lehmann

Abzockerei statt Dienstleistung für Schwerbehinderte

Aus der einst seriösen Deutschen Bundesbahn ist leider ein privatisiertes menschenverachtendes reines Abzockerunternehmen geworden. Tatbestand: Ich stieg mit einer gültigen Rückfahrkarte von Salzgitter nach Peine in den bereits haltenden Personenzug ein. Aus Zeitgründen hatte ich leider keine Möglichkeit mehr, die Fahrkarte zu entwerten! Sofort meldete ich mich beim Dienst habenden Zugbegleiter und schilderte ihm den Sachverhalt. Auch zeigte ich ihm meinen amtlichen Schwerbehindertenausweis, den dieser zur Kenntnis nahm. Kurze Zeit später kam per Post die Aufforderung, mit Zahlkarte 40 Euro Strafe zu bezahlen. Mich ärgert es heute sehr, dass ich das dann auch getan habe. Mehrere Einsprüche schriftlicher und telefonischer Art hatten leider keinen Erfolg. Es kamen nur einige "Wischi-Waschi"-Rechtfertigungsbriefe. Hier bahnt sich bedauerlicherweise ein Trend an. Zweimal wurde mir sogar telefonisch versichert, dass die 40 Euro wieder auf mein Konto zurück überwiesen werden. Nichts dergleichen geschah! Die privatisierte Deutsche Bahn ist in meinen Augen ein menschenverachtendes unseriöses Abzockerunternehmen geworden. Klaus Lehmann




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